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Kultur Mehr als 100 Picassos, die in Deutschland noch nie gezeigt wurden
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00:22 15.02.2019
Pablo Picasso: Madame Z. Quelle: Succession Picasso/VG Bild-Kunst, Bonn 2019. Foto: Claude Germain
Potsdam

Von den 136 Bildern von Pablo Picasso, die das Museum Barberini vom 9. März bis 16. Juni in Potsdam ausstellen wird, waren nur fünf oder sechs schon einmal in Deutschland zu sehen. Das Museum wies am Dienstag darauf hin, dass die Spätwerken auch in Frankreich bisher kaum oder nur vereinzelt gezeigt wurden.

Die gesamte Sammlung umfasst etwa 2000 Werke und befindet sich im Besitz von Catherine Hutin-Blay, der einzigen Tochter von Pablo Picassos zweiter Ehefrau Jacqueline Roque. Hutin-Blay plant für 2022 ein neues Picasso-Museum in einem ehemaligen Kloster im südfranzösischen Aix-en-Provence.

Picasso-Werke in neun Sälen

In einer Pressemitteilung dankte Barberini-Chefin Ortrud Westheider am Dienstag ausdrücklich Catherine Hutin „für die großzügige Leihgabe“. Die Gemälde Zeichnungen, Skulpturen, Keramik und Druckgrafik veranschauliche das breite Gestaltungsspektrum Picassos in den Jahren 1954 bis 1973, so Westheider. Potsdam verdanke die Ausstellung den guten Kontakten zu Gastkurator Bernardo Laniado-Romero, der früher Picasso-Museen in Barcelona und Málaga geleitet hat.

Die Picasso-Ausstellung im Barberini wird neun Säle umfassen und sich – wie bei Gerhard Richter – auf das gesamte erste Obergeschoss und einen Seitenflügel im Erdgeschoss erstrecken.

Von Karim Saab

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