Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Kultur Merkel bei Eröffnung des Hansemuseums in Lübeck
Nachrichten Kultur Merkel bei Eröffnung des Hansemuseums in Lübeck
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:28 27.05.2015
Bei der Eröffnung des Hansemuseums riecht Angela Merkel an einem Schlüssel aus Marzipan, der ihr von Museumsdirektorin Lisa Kosok überreicht wurde. Foto: Carsten Rehder
Anzeige
Lübeck

 

Die Hanse habe die europäische Geschichte maßgebend mitbestimmt und könne auch ein Vorbild für die Europäische Union sein, sagte Merkel in ihrer Rede vor rund 500 Gästen. 

Das nach dreijähriger Bauzeit vollendete Museum zeigt die Entwicklung der Hanse zur wirtschaftlichen und politischen Macht, die bis ins 17. Jahrhundert den Fernhandel in Nordeuropa beherrscht hat. Dem Städtebund gehörten zeitweise bis zu 200 Städte von den Niederlanden bis ins Baltikum, von Schweden bis nach Deutschland an.

Die Ausstellung erzählt vom Wagemut der Fernhandelskaufleute, von Reichtum, Prunk und Macht. Doch auch die Rückschläge wie Pest und kriegerische Auseinandersetzungen erleben die Besucher. "Wir haben Schlüsselszenen der Hansegeschichte in Nowgorod, Brügge, Bergen, London und natürlich auch in Lübeck szenisch dargestellt. Diese Rekonstruktionen basieren auf dem aktuellen Forschungsstand und sind so historisch wie möglich nachgebildet", sagte Museumsplaner Andreas Heller. So sind die Stoffe, die in der nachgebauten Tuchhalle von Brügge gehandelt werden, nach historischen Vorbildern eigens für das Museum gewebt worden.

Die Zeitreise für die Besucher beginnt bereits weit vor der Gründung der Hanse - nämlich um das Jahr 900. Aus dieser Zeit stammt der älteste Fund, den Archäologen bei den Bauarbeiten zum Museum im Burghügel gemacht haben. Die archäologischen Funde wurden in das Museum einbezogen.

Die Baukosten für das Haus, die zuletzt noch einmal um fünf Millionen auf jetzt 50 Millionen Euro gestiegen waren, trägt größtenteils die Lübecker Possehl-Stiftung. Für die Öffentlichkeit ist das Museum von Samstag (30. Mai) an geöffnet.

dpa

Wenig Neues, dafür viel Altbewährtes: Auf ihrem dritten Album "How Big, How Blue, How Beautiful" bleiben Florence + The Machine bei Pop im Großformat. Vier Jahre nach dem letzten Album meldet sich das Projekt um die britische Singer-Songwriterin Florence Welch (28) zurück - und ist immer noch laut und stimmgewaltig.

29.05.2015

Der US-Regisseur Cary Fukunaga (37) ist aus dem Revival des Stephen King-Horrorklassikers "Es" ausgestiegen. Es habe Meinungsverschiedenheiten vor allem über die Finanzierung gegeben, berichtete das Branchenportal "Variety".

27.05.2015

Der schwedische Regisseur Daniel Espinosa (38) hat sich aus dem Filmprojekt über den blutigen Terroranschlag auf den Marathon in Boston 2013 zurückgezogen. Es habe Meinungsverschiedenheiten zwischen Espinosa und dem Rest des Teams gegeben, berichtete der "Hollywood Reporter".

27.05.2015
Anzeige