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Nachrichten Kultur Michael Keaton hat seinen Hollywood-Stern
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09:28 29.07.2016
Michael Keaton (jm.) mit seinem Sohn Sean Douglas (l.) und Regisseur John Lee Hancock in Hollywood. Quelle: Paul Buck
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Los Angeles

Michael Keaton (64) hat am Donnerstag vor jubelnden Fans und Fotografen seine Sternenplakette in Hollywood enthüllt. Strahlend kniete der Schauspieler ("Birdman", "Spotlight") auf dem neuen "Walk of Fame"-Stern im Bürgersteig des Hollywood Boulevards nieder.

Er habe nie davon geträumt, einmal berühmt zu sein, sagte Keaton, aber er habe seine Sache immer gut machen wollen. "Ich denke, manchmal bin ich verdammt gut", witzelte der Star.

Keatons Sohn, Sean Douglas, hielt eine Lobrede auf seinen berühmten Vater. "Du inspirierst mich dazu, mutig zu sein", sagte der 33 Jahre alte Songschreiber. Keaton habe oft den Anti-Helden und ungewöhnliche Rollen gespielt. Nach einer über 30-jährigen Karriere mache er jetzt seine beste Arbeit.

Keaton, der in mehr als 50 Filmen mitspielte, wurde im Fledermauskostüm unter der Regie von Tim Burton als "Batman" bekannt. 2015 erhielt er eine Oscar-Nominierung für seine Hauptrolle in der Künstler-Satire "Birdman oder Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit". Zuletzt spielte er mit Mark Ruffalo und Rachel McAdams in dem oscarprämierten Journalismus-Drama "Spotlight" mit.

Regisseur John Lee Hancock ("Saving Mr. Banks"), der zuletzt mit Keaton "The Founder" drehte, würdigte seinen Hauptdarsteller als Schauspieler, der sehr hart arbeite und viele Fragen stelle. "Und zudem ist er ein wirklich guter Mensch", sagte Hancock bei der Zeremonie. Der Film, in dem sich Keaton in den "Hamburger King" Ray Kroc verwandelt, der die McDonald's-Kette gründete, kommt im November in die deutschen Kinos.

Regisseur Ron Howard (62), der Keaton 1982 für die Komödie "Nightshift - Das Leichenhaus flippt völlig aus" vor die Kamera holte, schickte Glückwünsche aus Prag, wo er derzeit einen Film dreht.

Keaton erinnerte in seiner Dankesrede an den mühseligen Anfang in Los Angeles. Er habe weit außerhalb gewohnt, konnte sich kein Auto leisten und war oft stundenlang mit Bussen zu Vorsprechterminen unterwegs. Er dankte unter anderem seiner Haushälterin, die nun schon seit 34 Jahren für ihn arbeite.

dpa

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