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Museum Highlight 2019: Picasso im Barberini

Der Publikumsmagnet in Potsdam Museum Highlight 2019: Picasso im Barberini

Das im Januar eröffnete Museum Barberini ist ein echter Publikumsmagnet. Rund 500.000 Besuchern kamen nach Potsdam. Besonders erstaunlich: Viele Besucher aus anderen Regionen kamen zum ersten Mal nach Potsdam – allein wegen des Barberinis. Für 2019 kann mit noch mehr Zustrom gerechnet werden: Das Museum plant eine Picasso-Ausstellung.

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Kein seltener Anblick: lange Schlangen vor dem Barberini.

Quelle: Bernd Gartenschläger

Potsdam. Das Potsdamer Museum Barberini lockt Zehntausende Besucher aus Berlin und den westlichen Bundesländern in die brandenburgische Landeshauptstadt. In die ersten Ausstellungen kamen rund 500.000 Besucher. Und das nächste Highligt ist schon angekündigt: In Kooperation mit der Picasso-Erbin Catherine Hutin-Blay, die erstmals Einblick in ihre Sammlung ermöglicht, werden viele Werke Picassos, die noch nie gezeigt wurden, in Potsdam ausgestellt. „Die Schau wird ein Höhepunkt des Programms 2019 sein“, teilte das Museum am Donnerstag mit.

Das Museum hatte im ersten Jahr bereits mehr als eine halbe Million Besucher. Laut der Befragung vom November kamen 45 Prozent der Gäste aus Berlin. Gut 21 Prozent waren Berlin-Touristen, die für einen Tagesausflug nach Potsdam reisten.

Weitere Gäste wurden bei der Befragung aus Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Hamburg gezählt. „76 Prozent der Auswärtigen reisten ausschließlich wegen des Museums nach Potsdam, jeder zehnte überhaupt zum ersten Mal“, so ein Ergebnis der Studie.

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„Hinter der Maske“ heißt die Ausstellung im Museum Barberini, die vom 29. Oktober 2017 bis zum 4. Februar 2018 in Potsdam zu sehen ist. Gezeigt wird Kunst aus der DDR - vier Generationen in Gemälden, Fotografie, Grafik, Collage, Skulptur und Aktionen. Ein Rundgang durch die Schau.

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Die Eröffnungsausstellungen zum Impressionismus und zur Klassischen Moderne sahen mehr als 320.000 Besucher. Die folgende Ausstellung zur amerikanischen Moderne zählte gut 140.000 Gäste. Zur laufenden Schau mit Künstlern der ehemaligen DDR kamen in den ersten Wochen rund 40.000 Besucher. Die regionalwirtschaftlichen Effekte schätzt das Bremer Institut allein bei der Ausstellung „Von Hopper bis Rothko. Amerikas Weg in die Moderne“ auf rund 7,3 Millionen Euro.

„Auch unser Wunsch, dass wir mit unserem Programm Potsdamer und Berliner zu regelmäßigen Besuchen erreichen, ist in Erfüllung gegangen“, sagte Westheider. „Das zeigt die hohe Zahl an Jahreskarten, die wir ausgeben konnten, und die vielen positiven Rückmeldungen in unserem digitalen Gästebuch.“ Die Jahreskarte wurde bisher 30.000 Mal verkauft, die Barberini App rund 50.000 Mal heruntergeladen.

Im kommenden Jahr plant das Museum Barberini drei Ausstellungen zu Max Beckmann, Gerhard Richter und dem Neoimpressionisten Henri-Edmond Cross.

Lesen Sie auch: Museum Barberini plant weitere Impressionisten-Schau

Von Klaus Peters / dpa

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