Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Kultur NRW-Staatspreis für "Nagelkünstler" Günther Uecker
Nachrichten Kultur NRW-Staatspreis für "Nagelkünstler" Günther Uecker
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:26 06.08.2015
Nägel mit Kopf: Günther Uecker in Düsseldorf . Quelle: Federico Gambarini
Anzeige
Düsseldorf

Die Auszeichnung ist mit 25 000 Euro dotiert. Uecker erhält sie am 22. Oktober in Düsseldorf.

Der Staatspreis ist die höchste Auszeichnung, die das Land NRW vergibt. Die Landesregierung würdigt damit Menschen, die herausragende Leistungen erbracht haben und NRW besonders verbunden sind. Dies sei bei Uecker seit 60 Jahren der Fall, sagte Kraft. "Seine Werkstatt hat er immer hier in NRW behalten." Der Maler und Objektkünstler, der in den 60er Jahren zur Avantgarde im Umfeld der Düsseldorfer Kunstakademie zählte, gehöre zu den wichtigsten und einflussreichsten Künstlern Deutschlands.

"Nordrhein-Westfalen ist in der bildenden Kunst ein Land mit großer Tradition und Ausstrahlungskraft", unterstrich Kraft. "Mit der Entscheidung für Günther Uecker haben wir hier ein Ausrufungszeichen gesetzt."

Mit der ihm eigenen Sprache werde Uecker überall in der Welt wahrgenommen, verstanden und gewürdigt. Durch die Jahrzehnte seines Kunstschaffens ziehe sich sein Satz: "Wo die Sprache versagt, da beginnt das Bild." Ausgehend von seinem Kunststudium in Düsseldorf habe Uecker eine internationale Erfolgsgeschichte geschrieben. "Seine Nagelreliefs aus vielen Jahrzehnten genießen Weltruf."

Uecker ist der 52. Träger des Staatspreises NRW. Die Auszeichnung wurde 1986 zum 40. Geburtstag des Landes gestiftet.

dpa

Der US-Komiker Bill Cosby soll im Oktober wegen Vorwürfen des sexuellen Missbrauchs vor Gericht aussagen. Das sagte Anwältin Gloria Allred, die eines seiner angeblichen Opfer vertritt, am Mittwoch (Ortszeit) der Zeitung "USA Today".

06.08.2015

Der Filmemacher Wim Wenders (69) bezeichnet sich selbst als Familienmensch. Seit dem frühen Tod seines Bruders fühle er sich für dessen Kinder verantwortlich und habe zudem zwölf Patenkinder, sagte der Regisseur ("Der Himmel über Berlin") dem "Süddeutsche Zeitung"-Magazin.

06.08.2015

Die US-Schauspielerin Susan Sarandon (68) hat dazu aufgerufen, die Hinrichtung eines Häftlings im Bundesstaat Oklahoma zu verhindern. "Das Einzige, was ihm jetzt eine Überlebenschance gibt, ist die öffentliche Meinung - öffentliche Beschämung", sagte sie dem britischen Nachrichtensender "Sky News" über Richard Glossip.

06.08.2015
Anzeige