Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Kultur Nena sagt Konzert wegen Flüchtlingslage in Passau ab
Nachrichten Kultur Nena sagt Konzert wegen Flüchtlingslage in Passau ab
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:13 17.11.2015
Nena hat ihr Konzert in Passau ins kommende Jahr verlegt. Quelle: Britta Pedersen
Anzeige
Passau

Es seien immer wieder Anfragen von besorgten Fans beim Veranstalter eingegangen, ob denn das Konzert in Passau aufgrund der angespannten Lage dort überhaupt stattfinden würde, teilte die Sängerin auf ihrer Internetseite mit. Die Fans hätten Bedenken geäußert, dass die Dreiländerhalle, die auch als Notquartier für Flüchtlinge dient, extra für das Konzert geräumt werden müsse.

"Nach langen Überlegungen und trotz der Tatsache, dass sich die Situation aktuell entspannt hat und die Stadt die Halle planmäßig zur Verfügung stellen würde, und obwohl ich mich sehr auf die Show in Passau am kommenden Donnerstag gefreut habe, haben wir beschlossen, das Konzert auf nächstes Jahr zu verschieben", schrieb Nena. Das Konzert soll nun am 9. Juni 2016 stattfinden. Die Karten behalten ihre Gültigkeit.

Bei der Stadt Passau stößt die Absage auf Unverständnis. "Am 3. November wurde die Halle geräumt und steht zur Verfügung", sagte eine Stadtsprecherin am Dienstag. Beide Seiten müssten sich an die vertraglichen Bestimmungen halten. Zu eventuellen Regressforderungen wollte sie sich nicht äußern.

dpa

Der ESC 2016 steigt in Schweden. Einige der glühendsten Anhänger des europäischen Musikspektakels finden sich aber weit weg auf der anderen Erdhalbkugel. Australien darf deshalb noch einmal dabei sein.

17.11.2015

Es ist das mit der größten (An-)Spannung erwartete Popalbum des Jahres. "25" von Adele elektrisiert nicht nur Millionen Fans der Sängerin. Der Hype um die streng gegen Internetlecks abgeschirmte Platte sagt einiges aus über die Nervosität der Musikindustrie.

17.11.2015

Welche Rolle spielt der Hund in der Kunst? Wo ist welche Rembrandt-Zeichnung zu finden? Für solche Recherchen mussten Wissenschaftler bisher Archive und Bestandskataloge der Museen durchforsten. Jetzt genügen ein paar Klicks im Online-Katalog.

17.11.2015
Anzeige