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00:19 21.12.2017
Bettina Jahnke, künftige Intendantin des Potsdamer Hans-Otto-Theaters. Quelle: dpa
Potsdam

Der Eröffnungstermin für die Ära nach Tobias Wellemeyer am Potsdamer Hans-Otto-Theater (HOT) steht fest. Wie Bettina Jahnke, die künftige Intendantin des Hans-Otto-Theaters, verriet, wird die Spielzeit 2018/19 mit einer Doppelpremiere am 22. September 2018 eröffnet. Um 18 Uhr steht zunächst eine Aufführung auf dem Plan, die sie selbst inszeniert. Um welches Stück es sich dabei handelt, soll erst auf der Spielplan-Pressekonferenz am 23. Mai bekannt werden. Das Neue Theater, in dem im September 2006 erstmals der Vorhang hochging, soll künftig Großes Haus heißen. Der Der Eröffnungsabend des neuen Ensembles, dessen 25 Positionen inzwischen alle besetzt sind, wird mit einer weiteren Premiere 21 Uhr in der Reithalle fortgesetzt. Anschließend soll bei Fackelschein gefeiert werden. Zum Tanz werden die 17 Hippies aufspielen, eine Band aus Berlin, die 2001 durch den Kinofilm „Halbe Treppe“ von Andreas Dresen bekannt wurde.

Die nächste Spielzeit in Potsdam soll unter dem Motto „Haltung“ stehen. Bettina Jahnke hatte bei ihrer Bewerbung um die Intendanz die Worte „Haltung“, „Offenheit“ und „Toleranz“ für die drei Buchstaben HOT eingesetzt. In Neuss, wo die gebürtige Wismarerin gegenwärtig noch das Rheinische Landestheater leitet, wurden von ihr in den letzten vier Jahren die antiken Kardinaltugenden „Gerechtigkeit“, „Mäßigung“, „Tapferkeit“ und „Weisheit“ zu Leitthemen ausgerufen.

Bettina Jahnke hat bereits eine Wohnung in Potsdam-West bezogen und pendelt derzeit Woche um Woche zwischen Potsdam und Neuss. Die relativ kurze Vorbereitungszeit habe nicht ausgereicht, um in der ersten Spielzeit bereits ein Musical oder ein Dokumentartheaterstück auf die Beine zu stellen. Das Sommer-Openair, soviel steht fest, wird künftig nicht mehr im Gasometer, dem Betriebshof des Theaters, stattfinden, sondern an einem anderen Ort.

Dass Geschäftsführer Volkmar Raback Ende des Jahres 2018 in Rente geht, bedauert die studierte Theaterwissenschaftlerin sehr. Sie kennt Raback bereits aus ihrer Zeit als Oberspielleiterin am Staatstheater Cottbus, wo Raback dieses Amt ebenfalls innehatte. Die Zusammenarbeit sei immer gut gewesen. Das Verhältnis zwischen Raback und Intendant Wellemeyer gilt als zerrüttet. Gegenwärtig bereitet die Stadt eine Ausschreibung der HOT-Geschäftsführerposition vor, dafür soll eine Findungskommission gebildet werden.

Von Karim Saab

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