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Neuer Trierer Intendant will "Theater neu denken"

Theater Neuer Trierer Intendant will "Theater neu denken"

Ein Theaterstück, bei dem Zuschauer zahlen, was sie wollen. Eine Uraufführung über Karl Marx, bei dem Trierer als Bürgerchor mit auf der Bühne stehen. Und mehr Musicals in neuem Anstrich: Mit reichlich frischem Wind geht der neue Trierer Intendant Karl M.

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Der neue Intendant Karl M. Sibelius bringt frischen Wind ins Theater Trier.

Quelle: Birgit Reichert

Trier. Sibelius zum 1. August am Theater Trier an den Start.

"Wir wollen Theater neu denken. Also Kunst machen und nicht Massenware auf Nummer sicher abliefern", sagte der 46-Jährige der Deutschen Presse-Agentur in Trier vor seiner ersten Spielzeit unter dem Motto "Verrückt Euch!".

Los geht es ab dem 11. September mit drei Eröffnungswochenenden. Zum Auftakt steht der Österreicher in dem Ein-Mann-Stück "Alles bleibt anders" als Sänger und Schauspieler auf der Bühne. Hierfür dürfe jeder zahlen, was er für richtig halte.

Aus Anlass der 2016 in Trier geplanten großen Landesausstellung über Nero (37 bis 68 n. Chr.) sei eine Schauspiel-Uraufführung im Stadtmuseum Simeonstift geplant. Zudem werde man sich dem Jubiläumsjahr 2018 zum 200. Geburtstag von Karl Marx (1818-1883) in den nächsten Jahren mit drei Karl-Marx-Projekten nähern, kündigte der neue Intendant an. Marx, einer der geistigen Väter des Kommunismus, war in Trier geboren worden.

dpa

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