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Neuruppin steht Kopf für Fontane

Festspiele an Pfingsten Neuruppin steht Kopf für Fontane

Neuruppin erwartet Literaturfreunde aus dem ganzen Land, denn sie steht am Wochenende Kopf für einen ihrer größten Söhne: Theodor Fontane. Es gibt viele Lesungen von unterschiedlichsten Autoren – selbst über die Bundesgrenzen hinaus. Diskussionsrunden, Literaturtreffen, Musikschauspiel, Kino – da ist für beinahe jeden etwas dabei.

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Grete Minde, das szenisch-musikalische Open-Air-Spektakel nach Fontane, wird in Neuruppin gezeigt.

Quelle: Archiv/Geisler

Neuruppin. Die Stadt Neuruppin steht an diesem Wochenende Kopf für einen ihrer größten Söhne: Zu den dritten Festspielen rund um den märkischen Schriftsteller und Reiseautoren Theodor Fontane, der 1819 in Neuruppin zur Welt kam, werden Literaturfreunde in Scharen erwartet. Allein beim Reiseliteraturtreffen „Neben der Spur“ bieten die Festspielmacher noch bis Montag 23 Lesungen in der Stadt und dem Umland an. 20 Autoren kommen dazu aus allen Teilen Deutschlands, aus der Schweiz, aus Österreich und dem Irak. Schwerpunkt der Lesungen und Diskussionsrunden soll diesmal das Thema Flucht sein.

Einer der Höhepunkte im Programm der Pfingsttage dürfte das Fontane-Lyrik-Projekt am heutigen Sonnabend ab 14 Uhr in der Kulturkirche sein, bei dem Schauspieler wie Dietmar Bär, Johann von Bülow, Doris Kunstmann, Maria Simon und Bernd Michael Lade Stücke aus Fontanes Dichtungen vortragen. Ein weiterer Publikumsmagnet ist das Musikschauspiel zu Fontanes „Grete Minde“, das am Sonnabend und am Sonntag jeweils ab 20.30 Uhr vor der Kulisse der Klosterkirche zu erleben ist – auf einer Bühne, die sich treppenartig an einem der Kirchtürme emporzieht. Das Stück ist eine Gemeinschaftsproduktion von Siegfried und Frank Matthus.

Neu im Programm ist eine Lese- und Kulturlounge auf dem Schulplatz – eine Art öffentliches Wohnzimmer, in dem Passanten schon seit Anfang der Woche auf Sitzsäcken lümmeln und lesen können. In der Lounge ist bereits der Fontanepreis für junge Schreibende verliehen worden. Das Alte Gymnasium am Schulplatz ist noch bis Sonntag Treffpunkt für Kinofreunde. Vier Fontane-Verfilmungen sind zu sehen, darunter „Stine“ von 1977 und „Spiel mit dem Feuer“ von 1991. Ausflüge, Radtouren und Wanderungen zu Orten mit Fontane-Bezug runden das Festival ab.

Die Festspiele waren am Donnerstagabend in der Kulturkirche eröffnet worden – mit der Verleihung des Fontane-Literaturpreises an den Schauspieler und Autor Josef Bierbichler. Die Fontane-Kulturpreise gingen an den Verleger Günter Rieger und den A-cappella-Chor.

Programm der Fontanefestspiele und Karten-Informationen unter www.fontane-festspiele.com

Von Juliane Becker

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