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Kultur Pattinson, der ewige Posterboy?
Nachrichten Kultur Pattinson, der ewige Posterboy?
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12:55 11.03.2018
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Berlin

Robert Pattinson ist einer aus der Abteilung Kreisch-Alarm. Mädchen, die mit der Vampir-Saga „Twilight“ aufgewachsen sind, stoßen am roten Teppich Geräusche aus, als hätte er seine Beißerchen leibhaftig in ihre Hälse gerammt. Die Blässe seines Gesichts ist vermutlich mit einem Millionenbetrag versichert, so wie der angebliche 27-Millionen-Dollar-Po von Jennifer Lopez. Sonst gibt es nicht viel zu erzählen vom ewig ungebräunten Briten. Ach ja, er war mal mit dem anderen ewigen „Twilight“-Star Kristen Stewart zusammen. Jetzt angeblich schon wieder, und irgendeine Kollegin oder ein Kollege wird ihn das heute sicher fragen. Er wird die Antwort charmant offenlassen und über seinen Film „Damsel“ reden wollen. Ist ja schließlich Künstler, der Herr Pattinson. Und am Ende wird das Gerücht fragend in der Überschrift verpackt: „Hat sie wieder bei ihn angebissen?“

Jetzt wäre es meine Aufgabe, auf des Künstlers vielseitiges Werk hinzuweisen. Aber, nun ja, sein Talent besteht vor allem darin, von renommierten Regisseuren in räudigen Streifen besetzt zu werden, von talentierteren Schauspielerinnen und Schauspielern an die Wand gespielt zu werden und mit einem Anflug von Mimik einfach nur da zu sein. In „Bel Ami“ (2012) waren temperamentvolle, schöne, gestandene Ausnahmeschauspielerinnen wie Uma Thurman und Kristin Scott Thomas hinter den vermeintlichen Casanova hinterher, der in etwa so begehrenswert wie das Sandmännchen daherkam. Am Ende war die Frage nur: Warum?!

Dieses Jahr kommt Pattinson mit einer Westernkomödie zur Berlinale. Ein Genre, das ja eigentlich nur mit drei Figuren funktioniert: 1.Lucky Luke, 2.Bud Spencer, 3. Terence Hill, wenn Bud Spencer mitspielt. Pattinson mit einer Pfanne voll Bohnen und Kippe im Mund? Das wäre doch ein schönes Poster.

Von Maurice Wojach

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