Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Kultur Paul McCartney: Alkohol nach Beatles-Aus
Nachrichten Kultur Paul McCartney: Alkohol nach Beatles-Aus
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:48 24.05.2016
Die Beatles-Trennung hat Paul McCartney deprimiert. Foto: Facundo Arrizabalaga
Anzeige
London

Ex-Beatle Paul McCartney (73) hat die Trennung der Band im Jahr 1970 nach eigenen Worten schwer mitgenommen. "Ich war deprimiert. Jeder wäre das gewesen. Es war eine Trennung von meinen lebenslangen Freunden", sagte er in einem Interview der BBC.

Er habe begonnen zu trinken und nicht gewusst, ob er seine Karriere als Musiker fortsetzen solle. Mit seinen Ex-Bandkollegen habe er über die Vermarktung der Beatles-Musik gestritten. Sehr dankbar sei er aber, dass sich die Beziehung zu John Lennon vor dessen Tod 1980 wieder verbessert hatte. Gefragt, welche aktuellen Musiker ihn am meisten inspirieren, nannte er unter anderen Rihanna und Kanye West.

Ein Video des Interviews wurde am Dienstag online veröffentlicht. Vor Publikum - darunter US-Schauspieler Brad Pitt und Oasis-Sänger Noel Gallagher - gab McCartney tiefe Einblicke in seine Gefühlswelt. Der Streit mit seinen Ex-Bandkollegen habe ihn nach der Trennung der Beatles stark belastet. "Das hat mich fertig gemacht", gab McCartney zu. "Also habe ich einen gehoben." Zuerst habe das Trinken geholfen, aber nach einer Weile nicht mehr. Seine damalige Frau Linda sei es gewesen, die ihm geholfen habe, das Tief zu überwinden. Sie habe den Anstoß für die Gründung der Band Wings gegeben habe. Obwohl der Erfolg ausblieb, sei das der richtige Schritt gewesen. "Ich bin wirklich froh, dass wir das gemacht haben".

Zur zeitweise schwierigen Beziehung zum 1980 ermordeten Ex-Bandkollegen John Lennon sagte McCartney: "Ich war sehr dankbar, dass wir wieder zueinander gefunden hatten, bevor er starb." Die Konkurrenz mit Lennon habe ihn dazu animiert, seine besten Songs zu schreiben. "Wenn John einen genialen Song schrieb, sagte ich mir: Okay, dann schreibe ich einen noch genialeren." Seine tiefe Zuneigung zu Lennon habe er nie wirklich in Worte fassen können.

Von den aktuellen Musikern inspirierten ihn vor allem Rihanna und Kanye West. "Ich liebe Kanye", sagte McCartney, der mit dem US-Rapper bereits mehrfach zusammengearbeitet hat. Kanye West sei exzentrisch, mache aber großartige Musik, sagte der Ex-Beatle.

dpa

Die Attentate in Brüssel haben Kultur und Kunst nachhaltig getroffen. Museumseröffnungen werden verschoben, Besucher bleiben fern. Einige Einrichtungen sollen nun finanzielle Hilfe bekommen.

24.05.2016

US-Präsident Barack Obama (54) hat in Vietnam die Hemdsärmel aufgekrempelt und sich in einem kleinen Restaurant ein Sechs-Dollar-Dinner mit dem US-Starkoch Anthony Bourdain schmecken lassen.

24.05.2016
Potsdam Akiz Ikon zu Gast im Thalia-Kino Babelsberg - „Der Nachtmahr“: Krasser Leinwandtrip

Nacht für Nacht begegnet der 17-jährigen Tina (Carolyn Genzkow) eine hässliche Kreatur – ein Alptraum beginnt. Oder doch nicht? Akiz Ikon hat mit „Der Nachtmahr“ ein cooles Stück Kino geschaffen. Jetzt war der Filmemacher im Thalia-Kino zu Gast.

23.05.2016
Anzeige