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„Pension Schöller“ öffnet 2017

Ausblick auf Beelitzer Festspiele „Pension Schöller“ öffnet 2017

Die nächsten Beelitzer Festspiele laden im Sommer 2017 in die „Pension Schöller“ ein – prominent besetzt mit Wilfried Glatzeder, Achim Wolff und Herbert Köfer. Ein wunderbares Vergnügen ist auf der Festwiese zwischen dem 10. und 20. August garantiert.

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Winfried Glatzeder (l.) und Achim Wolff in der „Pension Schöller“.

Quelle: promo

Beelitz. Bei den Beelitzer Festspielen im Sommer 2017 wird die Festwiese an der Nieplitz zum Tollhaus – mit schrulligen Typen, komischen Verwechselungen und jeder Menge Kolorit des alten Berlin unter dem Dach der berühmten „Pension Schöller“. „Für unsere dritten Festspiele haben wir das Theater am Kurfürstendamm als Partner gewinnen können“, sagt Bürgermeister Bernhard Knuth, der als Intendant die alle zwei Jahre stattfindenden Festspiele in der Spargelstadt ins Leben gerufen hat. Schon die Inszenierungen des Lustspiels „Im weißen Rössl“ 2013 und der Operette „Frau Luna“ 2015 waren Publikumserfolge.

Die „Pension Schöller“ werden bekannte Schauspieler wie Winfried Glatzeder („Die Legende von Paul und Paula“), Achim Wolff („In aller Freundschaft“) und Urgestein Herbert Köfer bewohnen. Köfer wird mit 96 Jahren noch einmal in eine seiner beliebtesten Bühnenrollen schlüpfen – die des quirlig schrulligen Pensionsbesitzers Schöller. Bereits im vergangenen Jahr hatte er einen Gastauftritt als Graf Zeppelin bei der Beelitzer „Frau Luna“. Zum hochkarätigen Ensemble gehört außerdem Gaby Gasser, Fernsehzuschauern bekannt aus Serien wie „Der Alte“ oder „Die Wicherts von nebenan“. Regisseur Jürgen Wölffer, langjähriger Intendant der Ku’Damm-Bühnen, übernimmt die Rolle des zackigen Majors von Mühlen.

Die Handlung des um 1880 entstandenen Stückes „Pension Schöller“ garantiert jede Menge Lacher: Der Großgrundbesitzer Philip Klapproth reist nach Berlin und möchte dort an einer Soiree in einer Irrenanstalt teilnehmen. Er trägt sich nämlich mit dem Gedanken, selbst eine Nervenheilanstalt zu eröffnen, da die „Verrückten“ seiner Meinung nach mittlerweile immer häufiger hinaus aufs Land strömen. „In Zukunft wird es nur noch Irre und Alte geben“, da ist er sich sicher. Sein Neffe Alfred arrangiert in Ermangelung einer echten Anstalt einen Besuch in der Pension seines angehenden Schwiegervaters Schöller. Deren Gäste sind immerhin genauso abgedreht wie echte „Irre“. Die Täuschung glückt – doch die vermeintlichen Insassen verfolgen Klapproth schließlich bis nach Hause.

Ab 1997 bescherte die Pension Schöller den Ku’Damm-Bühnen hunderte ausverkaufter Vorstellungen und viel Lob seitens der Kritiker. Das Stück wurde zum Dauerbrenner des Berliner Boulevardtheaters. Vor fünf Jahren fiel der Vorhang für die letzte Vorstellung. Für die Beelitzer Festspiele wird die „Penson“ wiederbelebt. Geplant sind vom 10. bis 20.A ugust sechs reguläre Abendvorstellungen sowie eine am Nachmittag.

Info: Karten sind über die Touristinfo Beelitz, Tel. 033204 39 155, erhältlich.

Von MAZonline

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