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Peter-Weiss-Forscher konferieren in Potsdam

Symposium Peter-Weiss-Forscher konferieren in Potsdam

Wie aktuell ist eine vergangene Zukunft? Peter Weiss, der 1982 starb, war Kommunist und hinterließ mit „Die Ästhetik des Widerstands“ ein Mammutwerk, das heute kaum noch jemand kennt. In Potsdam kommen kurz vor dem 100. Geburtstag Peter-Weiss-Forscher aus aller Welt zusammen, um sich über das Werk des Schriftstellers und Malers zu verständigen.

Der Schriftsteller, Maler und Filmregisseur Peter Weiss (r“) im Gespräch mit dem Intendanten der Freien Volksbühne Erwin Piscator.
 

Quelle: dpa

Potsdam.  Im geteilten Deutschland galt Peter Weiss (1916-1982) als schillernder Linksintellektueller. Vor allem sein Hauptwerk, „Die Ästhetik des Widerstands“ löste in Ost und West viele interessante ideologische Diskurse aus. Peter Weiss wurde vor 100 Jahren in Potsdam geboren, was die Potsdamer Universität bewogen hat, ein dreitägiges Peter-Weiss-Symposium auszurichten, das am Donnerstag, 17 Uhr, im Potsdam Museum am Alten Markt eröffnet wird. „Wir möchten an den vielseitigen Künstler Peter Weiss erinnern und zugleich nach dem fragen, was sein Vermächtnis für uns heute und morgen ist“, sagt der Initiator Hans-Christian Stillmark.

Das komplette Programm gibt es hier.

Der Professor für Literaturwissenschaften leitet am Samstag, 14 Uhr, eine abschließende Diskussion, die eine Antwort formulieren soll. Davor stehen am Freitag und Samstag im Halbstundentakt interessante Beiträge auf dem Programm. So wird auch der Dichter Volker Braun über sein Verhältnis zu Peter Weiss berichten (Samstag, 11.30 Uhr).

Am Freitag, 10.30 Uhr, hält Frank Starke, früher Kulturchef der MAZ, einen Vortrag über „Peter Weiss in den Akten der Staatssicherheit“. Seinen Vortrag können Sie hier als PDF-Datei herunterladen:

Weiss-Vortrag 69,45 kB

Von Karim Saab

www.esprit.de
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