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Babelsberger „Jack“-Produzent darf jubeln

Verleihung des Deutschen Filmpreises Babelsberger „Jack“-Produzent darf jubeln

Der Deutsche Filmpreis hat immerhin einen strahlenden Sieger mit „Stallgeruch“ der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“: Jan Krüger produzierte das Sozialdrama „Jack“ und bekam dafür die Silberne Lola.

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Filmpreisträger Jan Krüger.

Quelle: imago stock&people

Potsdam. Immerhin einen strahlenden Sieger mit Babelsberger Stallgeruch hat der Deutsche Filmpreis hervorgebracht: Produzent Jan Krüger, der einst an der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ (HFF) studierte, erhielt am Freitagabend im Berliner Palais am Funkturm für das Sozialdrama „Jack“ die Silberne Lola für den besten Spielfilm und durfte sich über eine Siegprämie in Höhe von 425 000 Euro freuen. Das Geld steckt der 34-Jährige direkt in neue Projekte seiner Produktionsfirma Port au Prince Film & Kultur – in die Familienkomödie „Der Affenkönig“ und in die Story des berühmten Gletschermannes „Ötzi“ – mit Jürgen Vogel in der Hauptrolle. „Jack“ zu finanzieren, sei „ein schwerer Ritt gewesen“, sagte Krüger. Zwei Förderinstitutionen hatten abgewunken, wollten die berührende Geschichte eines vernachlässigten Jungen (gespielt von Ivo Pietzcker) nicht finanzieren. Befreundete Produzenten, darunter Filmuni-Professor Martin Hagemann, sprangen ein. „Regisseur Edward Berger hat viele tolle Fernsehfilme gedreht, er musste endlich Kino machen, deshalb habe ich das Projekt gern unterstützt“, so Hagemann. Mit sieben Filmpreis-Nominierungen als haushoher Favorit gestartet, ging Oliver Hirschbiegels NS-Widerstandsdrama „Elser – Er hätte die Welt verändert“ leer aus. Der nominierte Szenenbildner und HFF-Absolvent Thomas Stammer äußerte sich enttäuscht: „Eine Lola für Christian Friedel als bester Hauptdarsteller hätte uns alle versöhnt. Das ist hohe Schauspielkunst, was er als Elser gezeigt hat. Schade!“ HFF-Alumnus Frank Kruse war mit „Citizenfour“ über Whistleblower Edward Snowden für den besten Ton im Rennen – gewann in seiner Kategorie zwar nicht, durfte jedoch über die Doku-Lola jubeln, die „Citizenfour“ erhielt.

Von Ricarda Nowak

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