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Kultur Rock in Caputh lockt mit lokalen Bands
Nachrichten Kultur Rock in Caputh lockt mit lokalen Bands
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18:28 27.04.2016
Wieder mit dabei bei Rock in Caputh: die Potsdamer Band „Hasenscheisse“. Quelle: Friederike Steemann
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Caputh

Bernd steht wieder am Grill! Oder besser gesagt: Christian Nähte und Matthias Mengert alias „Hasenscheisse“ leiten die Festival-und Grill-Saison am 20. und 21. Mai in Caputh ein, wenn sie mit ihrem Hit „Bernd am Grill“ die ganze Wiese an der Michendorfer Chaussee zum Tanzen und Mitsingen bringen.

Die 2700 Besucher im vergangenen Jahr waren für die „Rock in Caputh“-Macher eine Überraschung. „Wir waren uns bewusst, dass wir mit dem neuen Konzept der Regionalität ein großes Risiko eingehen. Gerade die Bandauswahl konnte natürlich nicht an die Namen der vorherigen Jahre anknüpfen. Wir hatten mit 2000 Besuchern gerechnet. Vom starken Zuspruch waren wir total überwältigt“, sagt Vorstandsmitglied Peter Meinert (27). Der Traum der Veranstalter in diesem Jahr: Wieder 2700 Menschen auf die Festivalwiese locken.

Dem Konzept vom letzten Jahr ist der veranstaltende Verein „Cooltour’05 e.V.“ treu geblieben: 16 Bands aus der Region spielen bei der 16. Auflage des Musikfestivals. „Wir freuen uns, dass das regionale Konzept so gut ankommt. Potsdam und Umgebung haben einen gewaltigen Pool an Künstlern, aus dem man schöpfen kann. Wir wollen unseren Besuchern die Potsdamer Musikkultur näher bringen und gehen damit verstärkt auf ein Ziel unseres gemeinnützigen Vereins ein, nämlich der Förderung noch nicht so bekannter Acts“, sagt Meinert.

Alte Bekannte auf der Bühne

Zwei Bands aus dem vergangenen Jahr sind wieder dabei: „Lennox“ und „Hasenscheisse“. Letztere zählen nicht zu den unbekannten Künstlern des Festivals, vielmehr sind sie der Stimmungsgarant des Wochenendes und das dritten Jahr in Folge am Start. „Hasenscheisse gehört inzwischen fast schon zum Rock-in-Caputh-Inventar, es hat sich eine feste Freundschaft entwickelt. Die Band hat uns sowohl durch gute, als auch durch schlechte Zeiten begleitet. Dieser engen Beziehung tragen wir natürlich gerne Rechnung und wir freuen uns auch dieses Jahr wieder auf das Konzert“, erzählt Meinert.

Traum von den großen Stars

Natürlich träume man von größeren Namen – einst spielten etwa „Itchy Poopzkid“, „Jennifer Rostock“ oder „Wirtz“ in Caputh – „aber wir fahren mit unserer neuen Bodenständigkeit glaube ich ganz gut“, sagt der 27-Jährige. „In diesem Jahr schauen wir mit Axl Makana, dem Frontsänger von ‚Mutabor‘, auch über den Potsdamer Tellerrand hinaus. Ansonsten muss man einfach zugeben, dass die bekannten Namen ohne eine wesentliche Anhebung der Ticketpreise nicht zu stemmen wären. Das wollen wir aber auf keinen Fall! Wir wollen ein familiäres Festival bleiben, dass für jeden bezahlbar ist.“ Wie im vergangenen Jahr beläuft sich das Budget auf rund 45 000 Euro. „Ein höheres Budget würde für uns als gemeinnützigen Verein ein zu großes Risiko bedeuten, dass wir so nicht verantworten wollen.“

Zwei Bühnen und eine Mini-Playbackshow

Mit der Vorbereitung des Festivals sind derzeit 20 Personen beschäftigt. Am Festivalwochenende sind rund 50 ehrenamtliche Helfer beteiligt. Wie gewohnt wird es zwei Bühnen auf der Wiese geben, die abwechselnd bespielt werden. Auch der Mini-Playbackshow-Contest „E.M.M.A“, in Zusammenarbeit mit der Grundschule Caputh, geht in eine neue Runde. Für die jüngsten Festivalbesucher gibt es eine Kinderecke mit Hüpfburg. Auch abseits der Bühnen gibt es Musik: „Das DJ-Zelt kam letztes Jahr so gut an, das wir dieses Jahr nicht darauf verzichten können. Zusätzlich zu unseren Acts auf der Bühne haben wir Potsdamer DJs eingeladen, die in der ‚ZappelZone‘ unseren Gästen elektronisch einheizen.“ Auch auf dem Campingplatz gibt es dieses Jahr Entertainment: In Zusammenarbeit mit der Potsdamer Discgolfliga wird einer kleiner Discgolfparcour aufgebaut.

Ein alljährlicher Begleiter des Festivals ist der Regen, dagegen ist man aber gewappnet. „Wir bauen auch dieses Jahr wieder unser über 100 Quadratmeter großes Festzelt auf.“ Ansonsten wissen die eingefleischten Rock-in-Caputh-Besucher ja: Lieber eine Regenjacke einpacken.

Von Friederike Steemann

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