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Rockliner macht Halt in Lissabon

Udo Lindenberg – Der Rockblog Rockliner macht Halt in Lissabon

Udo Lindenbergs Tour auf dem Rockliner „Mein Schiff 3“ hat begonnen. Bereits zum vierten Mal ist er gemeinsam mit seinen Fans in See gestochen. Erste Station der Reise: Lissabon. Unser Autor Uwe Bahn hat sich an die Fersen des Musikers geheftet und erzählt im zweiten Teil des Blogs von seinen Eindrücken und einem Meet&Greet mit Udo und dem Eierlikör.

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Udo Lindenberg an Bord des Rockliners „Mein Schiff 3“

Quelle: Tine Acke

Lissabon. Der Rockliner hat in Lissabon festgemacht, in der Hauptstadt von Portugeil. Pardon, von Portugal. Zuviel Kontakt mit Udo Lindenberg führt zum Verlust der makellosen Muttersprache. Also Portugal. Zwei Tage ist der Rockliner („Mein Schiff 3“) unterwegs, in Malaga gestartet, nach einem Seetag nun in Lissabon. Hier steige ich zu. Obwohl ich Lissabon nicht mag. Viermal war ich dort, dreimal hat die Stadt versucht, mich mit Fisch zu vergiften. Folglich mag Lissabon mich auch nicht. Aber vielleicht wird das ja jetzt, wo Udo hier ist, ganz anders. Sein Karma könnte die fiesen Portugiesen friedlich stimmen.

Als ich auf dem Rockliner einchecke, schläft Udo noch. Er hat andere Bürozeiten. Aber einige sind schon wach aus der Panikfamilie. Oder noch wach? Henrik, der Produzent zum Beispiel. Oder die Zarin, Udos Outfit-Olga (verzeih dieses böse Wort Zarin, aber es klingt so gut). Mit einem halben Dutzend Verhaltensauffälligen gehen wir mittags durch die Alfama, so heißt die Altstadt.

Die Altstadt „Alfama“ in Lissabon

Die Altstadt „Alfama“ in Lissabon

Quelle: Tine Acke

Freitag und Samstag erklingt aus jeder zweiten Tür der Fado, der aus Frohnaturen Melancholiker macht. So würde Benjamin von Stuckrad-Barre Portugals Volksmusik beschreiben. Er ist mit uns an Bord gegangen. Sein Bestseller „Panikherz“ ist der literarische Ritterschlag für Udo Lindenberg.

Lissabon zeigt mir an diesem Tag sein schönstes Gesicht, auch wenn drei Straßenbahnen versuchen mich umzubringen. Sollten Sie auch mal in Lissabon sein: Es ist eine Kunst, hier nicht von einer Straßenbahn angefahren zu werden. Nach zwei Stunden habe ich mir Blasen auf den holprigen Straßen gelaufen. Aber auf einem Rockliner trägt man halt Stiefel und nicht Sandalen.

Die Straßenbahnen machen den anderen Verkehrsteilnehmern das Leben schwer

Die Straßenbahnen machen den anderen Verkehrsteilnehmern das Leben schwer.

Quelle: Tine Acke

Um 16:30 Uhr ist Meet & Greet mit Udo Lindenberg in der X-Lounge, das ist der VIP-Bereich vom Schiff. Der Eierlikör kreist und Udo plaudert über seine Liebe zur See. „2004 wurde ich als Maler eingeladen auf die MS Europa. Ich dachte: Das ist Reisen mit Greisen, wollte nur drei Tage bleiben. Aber dann fand ich das so geil. Orkney Inseln, Shetland Inseln – normalerweise kommst Du da ja nie hin!“ Und nun ist er der Seefahrt verfallen und hat seine Fans infiziert.

Udo begrüßt seine Fans beim Meet&Greet

Udo begrüßt seine Fans beim Meet&Greet.

Quelle: Tine Acke

Einige gönnen sich jetzt eine Auszeit, schwimmen im riesigen 25-Meter Pool. Andere stehen bereits wieder an den Bars: Eierlikör ist Feierlikör. Ich packe erst mal den Koffer aus.

Von Uwe Bahn

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