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Kultur Roman Polanski sagt Teilnahme in Locarno ab
Nachrichten Kultur Roman Polanski sagt Teilnahme in Locarno ab
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14:05 12.08.2014
An Roman Polanski scheiden sich die Geister. Quelle: Guillaume Horcajuelo
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Locarno

Die Festivalleitung sprach von einem Rückschlag.

Der polnisch-französische Regisseur ("Rosemaries Baby", "Der Pianist") sollte in Locarno mit einem Sonderpreis für sein Lebenswerk geehrt werden.

Polanski schrieb in einer Mitteilung, die die Festivalleitung am Dienstag veröffentlichte: "Ich habe festgestellt, dass mein geplantes Erscheinen bei gewissen Personen, deren Haltung ich respektiere, zu Spannungen und Kontroversen führt. Ich bedaure, dass ich Euch damit enttäuschen muss."

Grund für die Absage sind Anwürfe einiger konservativer Politiker des Schweizer Kantons Tessin, in dem Locarno liegt. Die Politiker opponierten gegen die Einladung wegen eines seit Jahren schwelenden Gerichtsverfahrens gegen Polanski in den USA. Im Jahr 2009 war Polanski auf dem Weg nach Zürich von der Schweizer Polizei festgenommen worden. Die USA hatten wegen eines weit zurückliegenden Sexualdelikts einen internationalen Haftbefehl erwirkt. Nach sieben Monaten Hausarrest in seiner Villa in Gstaad wies die Eidgenossenschaft 2010 den Auslieferungsantrag der USA endgültig zurück. Seitdem kann sich Polanski wieder völlig frei in der Schweiz bewegen.

Polanski hatte zugesagt, in Locarno auch eine Masterclass für den Filmnachwuchs zu leiten. Die Festivalleitung äußerte großes Bedauern über seine Absage. Das Filmfest sei der künstlerischen Freiheit verpflichtet. "In der langen Festivalgeschichte hat es dieses Grundprinzip immer gegen Einmischung und Druck verteidigt und wird das auch in Zukunft mit aller Entschiedenheit tun. "

Fiorenzo Dadò, der Chef der Christdemokraten im Tessiner Kantonsparlament, hatte besonders heftig gegen die Einladung Polanskis nach Locarno protestiert. In einem offenen Brief an die Regionalzeitung "La Regione" beklagt er, Polanski sei es gelungen, sich "kleinmütig dem Gesetz und dem Gefängnis dank seinem Geld und mächtigen Freunden zu entziehen".

dpa

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