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Kultur Die absolute „Härte“
Nachrichten Kultur Die absolute „Härte“
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16:32 19.05.2015
Das „Härte“-Team (v.l.): Die Schauspieler Katy Karrenbauer (l.) und Hanno Koffler (2.v.l.), Ex-Zuhälter Andreas Marquardt und Regisseur Rosa von Praunheim. Quelle: Berlinale
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Potsdam

Einen weiten Weg hat Karatesportler Andreas Marquardt vom Missbrauchsopfer, Zuhälter und Knacki zum Menschenfreund zurückgelegt. Seine 2006 erschienene Autobiografie „Härte“ hat Rosa von Praunheim mit Hanno Koffler in der Hauptrolle als Dokudrama mit Spielszenen und Interviewsequenzen verfilmt. Am Donnerstag, 21. Mai, besuchen Regisseur und Hauptdarsteller das Thalia-Kino, stehen nach der 19-Uhr-Vorführung zum Filmgespräch bereit. Von Gewalt- und Vergewaltigungserfahrungen durch seine Eltern traumatisiert, wird Marquardt als junger Mann (Koffler) kriminell, verdingt sich als Zuhälter. Nach einem Gewaltausbruch landet er für acht Jahre im Gefängnis. Dort gelingt es ihm, seine Vergangenheit aufzuarbeiten, auch mithilfe seiner treuen Freundin Marion (Luise Heyer). Fortan setzt er alles daran, aus dem Rotlicht-Milieu auszusteigen und sich gegen den Missbrauch von Kindern einzusetzen.

Für sein eindringliches Spiel ist Koffler als bester Hauptdarsteller für den Deutschen Filmpreis nominiert.

Karten für „Härte“ können unter 0331/743 70 20 reserviert werden.

Von Ricarda Nowak

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