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Rundfunkbeitrag sinkt möglicherweise ab 2017

Rundfunkbeitrag Rundfunkbeitrag sinkt möglicherweise ab 2017

Der Rundfunkbeitrag, mit dem ARD, ZDF und Deutschlandradio finanziert werden, könnte ab kommendem Jahr sinken. Die zuständige Expertenkommission schlägt vor, 30 Cent pro Monat weniger zu verlangen. Doch die Entscheidung trifft eine andere Kommission.

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Rundfunkbeitrag

Quelle: dpa

Mainz. Wegen eines millionenschweren Überschusses bei den Einnahmen aus dem Rundfunkbeitrag für ARD, ZDF und Deutschlandradio schlägt die Expertenkommission KEF eine Senkung um 30 Cent ab 2017 auf 17,20 Euro im Monat vor.

Expertenkommission KEF

Alle zwei Jahre stellt die Expertenkommission KEF einen Bericht vor, in dem es um die öffentlich-rechtlichen Sender und ihr benötigtes Geld geht.

Die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) mit Sitz in Mainz nimmt im Auftrag der Länder unter die Lupe, welche Finanzmittel ARD, ZDF und Deutschlandradio anmelden und gibt Empfehlungen, wo gespart werden könnte und ob der Rundfunkbeitrag so bleiben sollte oder nicht.

Es gibt das Gremium seit dem Jahr 1975. Jedes Land entsendet ein Mitglied. Der jetzige Vorsitzende ist Heinz Fischer-Heidlberger, Präsident des Bayerischen Obersten Rechnungshofs.

„Wir empfehlen eine Absenkung, weil es einen Überschuss in der nächsten Periode gibt“, sagte der Vorsitzende der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF), Heinz Fischer-Heidlberger, am Mittwoch in Mainz.

Die Chefin der Länder-Rundfunkkommission, die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD), will mit den übrigen Regierungschefs über den Vorschlag beraten. „Wir möchten möglichst lange Beitragsstabilität sicherstellen“, betonte sie. Denn die Rücklage, die die KEF auf 1,6 Milliarden Euro beziffert, gebe es nur für die Zeit von 2017 bis 2020, nicht darüber hinaus.

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Von dpa

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