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Santana bringt Woodstock nach Berlin

Konzertkritik Santana bringt Woodstock nach Berlin

Ein bisschen wie Woodstock: Carlos Santana singt und spielt am Sonntagabend in Berlin, was das Zeug hält. Sein Publikum dankt es ihm mit Jubel und Tanz von Anfang an. Am Ende gibt die Woodstock-Legende den 7000 Fans noch eine Weisheit mit auf den Weg: Liebe ist das Wichtigste.

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Carlos Santana (Archivbild)

Quelle: dpa

Berlin. Er könne es kaum glauben, endlich wieder hier zu sein, sagte Carlos Santana bei der Begrüßung seines Publikums am Sonntagabend in der Berliner Mercedes-Benz-Arena (ehemals O2-World). Schon bei den Klängen des Intros - gespielt wurde „Jingo“ - klatschten und jubelten die Männer und Frauen in der Halle aus Leibeskräften, bis Carlos Santana und seine zehnköpfige Band vollständig auf der Bühne vertreten waren.

Santana forderte die rund 7.000 Zuschauer sogleich zum tanzen auf - was sich die Menge nicht zweimal sagen ließ, als die ersten Töne des Megahits „Maria, Maria“ aus dem Jahr 1999 erklangen. Der Song wurde mit einem Grammy und15-fach Platin ausgezeichnet.

Es war wie ein Befreiungsschlag, als sich das Publikum von seinen Plätzen erhob und im Takt der Musik die Hüften kreisen ließ. Die Sitzordnung im bestuhlten Innenraum war - zumindest in den vorderen Reihen - schnell vergessen. Auf der Leinwand im Hintergrund: Bilder des Woodstock-Festivals von 1969. Und wenn man der Band bei ihrer Show zusah, hatte man das Gefühl, sie seien seitdem kein Jahr älter geworden. Mit beeindruckender Energie holten sie aus jedem Song das Beste raus und verbreiteten endlos gute Laune.

Carlos Santana blieb dabei stets etwas im Hintergrund - von seine Gitarren-Soli mal abgesehen, bei denen er lässig Kaugummi kauend auf der Leinwand erschien - und gab so jedem seiner Musiker die Gelegenheit, sein Können unter Beweis zu stellen. Diese Band ist eine eingespielte Einheit, das wurde schnell klar.

Liebe sei das Wichtigste, sagte Carlos Santana zu seinem Publikum und er bedankte sich bei seinen Fans für ihr Kommen.

Zwei Stunden spielte die Band, bis sie sich mit „Smooth“, ebenfalls ein Song aus dem 1999 erschienen Erfolgsalbum „Supernatural“, vorerst verabschiedete. Aber natürlich ließen sich Carlos Santana und seine Kollegen nicht allzu lange bitten, ehe sie dem Berliner Publikum eine Zugabe schenkten: „Black Magic Woman“ durfte natürlich auch bei diesem Auftritt nicht fehlen. Das Publikum dankte es den Musikern mit lang anhaltendem Applaus und lauten Jubelrufen.

Von Josephine Mühln

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