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Kultur Schweiger-"Tatort" mit mäßiger Quote
Nachrichten Kultur Schweiger-"Tatort" mit mäßiger Quote
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12:41 04.01.2016
Nick Tschiller (Til Schweiger, li.) und Firat Astan (Erdal Yildiz, re.) Quelle: NDR/Gordon Timpen
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Berlin

Der "Tatort"-Zweiteiler mit Til Schweiger hat die in ihn gesetzten Hoffnungen nach Einschaltquoten gemessen nicht erfüllen können. Lediglich 7,69 Millionen Zuschauer (Marktanteil: 19,9 Prozent) interessierten sich am Sonntagabend ab 20.15 Uhr für den Film "Fegefeuer" mit Schweiger als Hamburger Ermittler Nick Tschiller und Schlagersängerin Helene Fischer als Gaststar.

Der erste Teil, "Der große Schmerz", hatte zwei Tage zuvor mit 8,24 Millionen Zuschauern für "Tatort"-Verhältnisse auch schon unterdurchschnittlich abgeschnitten. Normalerweise erreicht ein "Tatort" um die zehn Millionen Zuschauer. Der Schweiger-Zweiteiler war wegen der Attentate in Paris von November auf den 1. und 3. Januar verschoben worden.

Zeitgleich kam der Auftaktfilm zur neuen Staffel des ZDF-Klassikers "Der Bergdoktor" mit Hans Sigl als Hauptdarsteller auf beachtliche 7,04 Millionen Zuschauer (18,2 Prozent) - und das im Vergleich zum "Tatort" fast ohne Werbeaufwand. Der Hollywood-Science-fiction-Klassiker "Independence Day" verbuchte bei ProSieben 3,4 Millionen Zuschauer (10,1 Prozent).

Der RTL-Animationsfilm "Ralph reicht's" brachte es auf 2,65 Millionen Zuschauer (7,0 Prozent), die Sat.1-Krimiserien "Navy CIS" und "Navy CIS: L.A." auf 2,27 Millionen (6,0 Prozent) und 1,98 Millionen (6,9 Prozent), der RTL-II-Fantasyfilm "Brothers Grimm" auf 1,18 Millionen (3,3 Prozent) und die Vox-Reihe "Das perfekte Dinner" auf 1,11 Millionen (3,1 Prozent).

Zum Jahresauftakt ergibt sich in der Rangfolge der TV-Sender fast das selbe Bild wie zum Jahresabschluss 2015: Das ZDF führt mit einem Marktanteil von 14,4 Prozent vorm Ersten mit 12,1 Prozent. Danach folgte der private Marktführer RTL mit 8,1 Prozent vor Sat.1 (5,9 Prozent), ProSieben (5,1 Prozent), Vox (4,6 Prozent), RTL II (3,7 Prozent), Kabel eins (3,3 Prozent) und Super RTL (1,8 Prozent).

dpa

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