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Kultur Eine Nacht, eine Einstellung, ein Film
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15:36 09.06.2015
Regisseur Sebastian Schipper kommt ins „Thalia“. Quelle: dpa-Zentralbild
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Babelsberg

Es war die wilde, mutige, überaus gelungene Überraschung der diesjährigen Berlinale: In „Victoria“ – in nur einer Einstellung gedreht – erzählt Sebastian Schippers 140-minütiges Filmexperiment von einer jungen Spanierin, vier neu gewonnenen Freunden und einer mehr als aufregenden Nacht in Berlin. Am Sonnabend stellt der Regisseur „Victoria“ im Thalia-Kino vor und sich nach der 19-Uhr-Vorstellung den Fragen des Publikums.

In Interviews hat Schipper erzählt, dass er sich vorgestellt hat, wie es wäre, eine Bank zu überfallen – das überlässt er nun seinen Filmhelden: Eines Nachts lernt die junge Spanierin Victoria (Laia Costa) vor einem Club Sonne (Frederick Lau), Boxer (Franz Rogowski), Blinker (Burak Yigit) und Fuß (Max Mauff) kennen. Schnell kommen sich die Madriderin und der draufgängerische Sonne näher. Doch die Jungs müssen erst noch eine Schuld bei Gangster Andi (André M. Hennicke) begleichen. Das Quartett entschließt sich, ein Ding zu drehen. Als einer aus der Gruppe unerwartet ausfällt, soll Victoria als Fahrerin bei der heiklen Unternehmung einspringen. Was für sie zunächst wie ein spannendes Abenteurer klingt, entwickelt sich schnell zum Alptraum, denn der geplante Coup geht gründlich schief...

„Victoria“ geht mit sieben Nominierungen als Favorit ins Rennen um den Deutschen Filmpreis. Lola-Chancen haben unter anderem Frederick Lauf als bester Hauptdarsteller, in der Damen-Kategorie Laia Costa sowie der überragende Kameramann Sturla Brandth Grovlen, der bereits bei der Berlinale für die beste Bildgestaltung belohnt wurde.

Info: „Victoria“, ab Donnerstag im Kino, täglich (außer Sonnabend) um 17.45 und 20.30 Uhr, Kartenreservierung unter 0331/743 70 20

Von Ricarda Nowak

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