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Sommerliche Musiktage in Hitzacker

Musik Sommerliche Musiktage in Hitzacker

Die Sommerlichen Musiktage haben einen neuen Intendanten. Oliver Wille verspricht Begegnungen mit Künstlern, Spontanes und Überraschendes. "Treff.Punkt Hitzacker" heißt es diesmal bei dem bereits 1946 gegründeten Kammermusikfestival an der Elbe.

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Oliver Wille, Intendant der sommerlichen Musiktage in Hitzacker.

Quelle: Kay-Christian Heine

Hitzacker. Musikalische Begegnungen stehen im Mittelpunkt der Sommerlichen Musiktage in Hitzacker. Bei dem Kammermusikfestival soll es von Samstag bis zum 7. August ein spannungsvolles Aufeinandertreffen von zeitgenössischer und Musik aus Renaissance und Barock, von internationalen Größen und jungen Musikern, von klassischen und aktuellen Formaten geben.

Erstmals ist in diesem Jahr der neue Intendant Oliver Wille (40) für das Programm verantwortlich. Er ist Professor für Streicherkammermusik an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover.

Er wolle dem Festival seine Handschrift geben, ohne es umzukrempeln, betonte Wille, der auch die Quartettakademie am Birmingham Conservatory und die Sommerakademie für Kammermusik Niedersachsen leitet. "Treffpunkte stehen im Mittelpunkt: Begegnungen mit Künstlern, Spontanes und Überraschendes", versprach er. Dazu gehörten etwa ein Erlebniskonzert mit Klangroute oder ein Wunschkonzert. "Ich möchte das Festival behutsam lenken, so dass das Staunen über Musik stets lebendig ist", sagte Wille der Deutschen Presse-Agentur.

Schon mit 14 Jahren gründete Wille das international renommierte Kuss Quartett. Schon mehrfach war das Ensemble bei den Musiktagen zu Gast. Am Samstag wird es das Festival eröffnen, das in diesem Jahr unter dem Motto "Treff.Punkt Hitzacker" steht. Erwartet werden renommierte Künstler wie die Pianisten Pierre-Laurent Aimard und Igor Levit, Cellist Julian Steckel und Avi Avital mit seiner Mandoline.

"Für mich ist Musik natürliche Kraft, geistige Herausforderung und emotionales Grundbedürfnis", sagte Wille. "Ein schutzloser Kosmos, der unsere Kultur reich macht." Das Festival war 1946 nach dem Zweiten Weltkrieg auch von vielen Flüchtlingen gegründet worden. Rund 10 000 Besucher kommen dafür jedes Jahr nach Hitzacker.

 

dpa

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