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Sound der Superlative: Led Zeppelins "Mothership" hebt ab

Musik Sound der Superlative: Led Zeppelins "Mothership" hebt ab

Mit "Mothership" legen Led Zeppelin zum Abschluss der hochgelobten Reihe mit Wiederveröffentlichungen ihrer Werke noch eins drauf und präsentieren mit dem remasterten Album zu dem Aufsehen erregenden Konzert von 2007 in London das Beste vom Besten der Supergroup.

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Die Essenz des Schaffens von Led Zeppelin findet sich auf «Mothership».

Quelle: Atlantic Records/Swan Songs Records/Warner Music Entertainment

Berlin. Auftritte mögen heutzutage ausgefeilter und aufwendiger sein - die Entwicklung bleibt ja nicht stehen, die reine geballte musikalische Power aber können die Ahnen des Hard Rock noch immer für sich reklamieren. Wie das Cover mit dem brennenden Luftschiff Hindenburg auf dem allerersten Album schon suggerierte, sind Led Zeppelin Meister des expressiv explosiven Ausdrucks.

Das markante Saitenspiel von Jimmy Page mit seinen einprägsamen Gitarrenriffs, die Urgewalt der Stimme von Robert Plant und der hammerharte Rock sind die Merkmale einer Band, die mit insgesamt neun Studioalben in den 70ern und großartigen Konzerten Rockgeschichte geschrieben hat. Nach dem Tod von Drummer John Bonham gab die Gruppe 27 Jahre lang keine Konzerte. Als Led Zeppelin 2007 dann verkündeten, wieder auftreten zu wollen hagelte es online 20 Millionen Kartenwünsche.

Zuerst erschien "Mothership" nach dem umjubelten Band-Comeback 2007 und war schnell vergriffen. Die von Jimmy Page zusammengestellten Tracks wurden nun aktuell in höherer Qualität aufbereitet, was dem Hörgenuss sehr zugute kommt. Wie alle Reissues der Studioalben von Led Zeppelin erscheint auch diese Box als CD und Schallplatte. Besonders die vertrauenerweckend in den Händen liegenden 180 Gramm schweren schwarzen Vinyl-Scheiben sind von beeindruckender Qualität.

Die Box ist ein sehr guter Querschnitt des Bandschaffens, finden sich auf dem "Mutterschiff" versammelt doch all die Songs, die Led Zeppelin Weltruhm gebracht haben: "Communication Breakdown", "Dazed and Confused", "Whole Lotta Love" (69), "Immigrant Song" (70), "Rock and Roll", "Black Dog", "Stairway to Heaven", "Kashmir", und nicht zu vergessen "Good Times Bad Times" - nein, nicht der TV-Dauerbrenner, dies war vor eurer Zeit liebe Kinder.

"Mothership" ist komprimierte Rock-Historie, das i-Tüpfelchen für den Zep-Fan, das Sahnehäubchen für den Vinyl-Hedonisten und definitiv bestens geeignet diese Supergruppe kennenzulernen. Und die jüngeren interessierten Musik-Aficionados können nun auch geballt nachvollziehen, worauf die Altvorderen in grauen Vorzeiten einmal voll abgefahren sind.

dpa

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