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Spendenparty mit Clooney - Promis im US-Wahlkampf

Leute Spendenparty mit Clooney - Promis im US-Wahlkampf

Stars auf Wählerfang: Mit Dinner-Partys, TV-Spots und Auftritten bei Kundgebungen legen sich Promis vor den US-Wahlen für Kandidaten ins Zeug. George Clooney will für Hillary Clinton Millionen verdienen.

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George Clooney unterstützt Hillary Clinton. Foto: Claudio Onorati

Los Angeles. George Clooney (54) kennt sich mit Spenden-Dinner-Partys aus. Vor vier Jahren lud er für die Wiederwahl von US-Präsident Barack Obama zum Star-Gipfeltreffen in seine Villa in Los Angeles ein.

Prominente Gäste, darunter Barbra Streisand, Robert Downey Jr., Salma Hayek und Tobey Maguire zahlten je 40 000 Dollar für das Essen. Rund 15 Millionen Dollar trommelte der Oscar-Preisträger für Ehrengast Obama zusammen.

Jetzt ist Hillary Clinton dran. Und Clooney hat eine weitere Frau und noch mehr Glamour an seiner Seite. Zusammen mit seiner Frau, der Menschenrechtsanwältin Amal Clooney, will der Filmstar am Samstagabend (16.4.) die demokratische Präsidentschaftsbewerberin Clinton in seinem Haus bewirten.

Für die Promi-Gäste wird es ein teures Abendessen: 33 400 Dollar (rund 30 000 Euro) pro Person. "Die gute Nachricht, ich werde nicht selber kochen", scherzte Clooney in der Einladung.

Filmmogul Jeffrey Katzenberg und Oscar-Preisträger Steven Spielberg richten das Gala-Dinner mit aus. Auch der glückliche Gewinner einer Verlosung wird mit Begleitung am Tisch sitzen. Clinton-Anhänger, die sich mit einer kleinen Spende beteiligten, hatten damit Chancen auf Flug, Hotel und Verköstigung. Auf diese Weise flossen weitere Millionen in die Wahlkampfkasse der Demokratin.

Clinton hat längst hochkarätige und zahlungskräftige Schauspieler auf ihrer Seite, darunter Leonardo DiCaprio, Robert De Niro, Ben Affleck, Richard Gere, Julianne Moore und Drew Barrymore sowie Musiker Katy Perry, Lady Gaga, Elton John, Sting und Pharrell Williams, wie die "Los Angeles Times" berichtet.

Ihr Partei-Rivale Bernie Sanders wartet ebenfalls mit einer beachtlichen Promi-Liste auf: Mark Ruffalo, Susan Sarandon, Danny DeVito, Jackson Browne, David Crosby, Bonnie Raitt und R.E.M.-Frontmann Michael Stipe. Der demokratische Senator aus Vermont nennt auch den deutschen Hollywood-Komponisten Hans Zimmer auf seiner Webseite als Unterstützer.

Sanders feuert aber heftig gegen Clintons reiche Promi-Freunde und die Millionenspenden für die frühere Außenministerin. Er habe eine Menge Respekt für Clooney, betonte der linke Politiker unlängst im Interview des Senders CNN. Aber die Spendenveranstaltung des Hollywoodstars sei ein Zeichen für die Käuflichkeit der Wahlen in den USA. "Großes Geld bestimmt unser politisches System", wetterte Sanders. Seine eigenen Veranstaltungen mit Stars würden gewöhnlich nur 15 bis höchstens 50 Dollar Eintritt kosten.

Auch der republikanische Präsidentschaftsbewerber Donald Trump kann eine Star-Riege vorweisen, die den New Yorker Immobilienunternehmer allerdings vehement ablehnt. Sowohl die Rockband R.E.M. als auch Sänger Neil Young verboten ihm die Nutzung ihrer Songs.

Mit seinen Parolen gegen Latinos handelte sich Trump außerdem scharfe Kritik von den Sängern Shakira und Ricky Martin und der mexikanisch-amerikanischen Schauspielerin Salma Hayek ein.

Für Unterstützung muss sich Trump mit einer kleinen B-Liste aus dem Showbusiness und Sportkreisen begnügen, darunter der ehemalige Boxweltmeister Mike Tyson, Wrestler Hulk Hogan und Gene Simmons, Bassist der Rockband Kiss.

Der Oscar-Preisträger Jon Voight, Vater von Angelina Jolie, sieht Trump als "die Antwort auf unsere Probleme". Dem konservativen "Breitbart News Network" sagte der Schauspieler, Trump sei "ehrlich" und der einzige Kandidat, der das Land wieder aufbauen könne.

Schauspieler Stephen Baldwin, mit 49 Jahren der jüngste der Baldwin-Brüder, sieht Trump als einen Freund an, "der ziemlich klug" sei, wie er der Zeitschrift "Newsweek" erklärte. Als Trump-Anhänger habe er sich in sozialen Medien schon komische Kommentare eingehandelt, sagte er. "Ich werde aber noch mehr wegen Jesus als wegen Trump verfolgt." 

Seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 gibt sich Baldwin als wiedergeborener Christ aus, der unter anderem die gleichgeschlechtliche Ehe ablehnt und sich für konservative Werte stark macht.

dpa

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