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Kultur Steuergebaren von Prinz Charles erneut in der Kritik
Nachrichten Kultur Steuergebaren von Prinz Charles erneut in der Kritik
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12:43 05.11.2013
Prinz Charles macht Umsatz. Quelle: Marijan Murat
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London

s. Die Finanzen des Duchy of Cornwall, das traditionell vom britischen Thronfolger betrieben wird, müssten transparenter werden.

In dem Herzogtum im Südwesten Englands wird seit jeher Land- und Forstwirtschaft im kommerziellen Stil betrieben. Der Prinz vertreibt zudem dort produzierte Produkte wie Honig oder Eier unter dem "Duchy"-Label als Edelmarke. Im vergangenen Finanzjahr erzielte der Betrieb einen Umsatz von 28,8 Millionen Pfund (etwa 34,2 Millionen Euro), 19 Millionen davon gingen als persönliches Einkommen an Charles, berichtete die britische Nachrichtenagentur PA am Dienstag.

Der Stein des Anstoßes: Der Prinz zahlt auf seine Gewinne keinerlei Unternehmenssteuer. Seit geraumer Zeit hat er sich jedoch bereiterklärt, freiwillig Einkommensteuer zu zahlen - diese liegt für ihn günstiger. Der Parlamentsausschuss kritisiert zudem, dass der Prinz nach derzeitiger Rechtslage nicht vom Finanzamt kontrolliert werden kann. Das Herzogtum selbst verteidigt seine Sonderrolle. Es handele sich nicht um ein Unternehmen, deshalb sei auch keine Unternehmenssteuer fällig.

dpa

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