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Stone Temple Pilots: Scott Weiland gestorben

Musik Stone Temple Pilots: Scott Weiland gestorben

Markante Stimme, aber aufbrausend. Viel Gefühl für Rockmusik, aber Drogenexzesse. Scott Weiland war sich selbst der größte Feind. Trotzdem machte er gleich mehrere Karrieren.

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Scott Weiland ist tot. Foto: Steve C. Mitchell

Bloomington. Scott Weiland, gefeierter, aber auch einer der umstrittensten Rockmusiker der vergangenen Jahre, ist tot.

Der frühere Frontmann der Bands Stone Temple Pilots und Velvet Revolver starb nach Angaben seines Managements vom Freitag auf einer Tournee in Minnesota. Laut "TMZ.com" wurde er tot im Tourbus gefunden. Weiland wurde 48 Jahre alt.

Auf Weilands Instagram- und Facebook-Seite hieß es, dass er im Schlaf gestorben sei, als er mit seiner Band The Wildabouts auf Tournee war. "Momentan bitten wir, die Privatsphäre der Familie zu respektieren." Einzelheiten zur Todesursache gab es nicht. Weiland hatte immer wieder mit Alkohol- und Rauschgiftexzessen für Schlagzeilen gesorgt. Seine Heroinsucht habe er aber überwunden, beteuerte er mehrfach selbst.

Weiland hatte 1987 die Stone Temple Pilots (damals noch Mighty Joe Young) gegründet. In den 90er Jahren hatte die Band große Erfolge und die Platten verkauften sich gut, 2002 löste sie sich jedoch auf. Weiland hatte zwischendurch auch eine Solokarriere versucht, die dümpelte aber vor sich hin.

Erfolgreicher war sein Engagement mit Velvet Revolver. Die Gruppe bestand vor allem aus Mitgliedern von Guns N'Roses. Weiland wurde Sänger und Gesicht der Band, doch genau das wurde zum Problem: Als der Kalifornier betrunken am Steuer erwischt wurde und in eine gerichtlich verordnete Therapie musste, stürzte das auch Velvet Revolver in eine Krise.

Im Jahr 2008 trennte sich Weiland von der Band und es kam zu einer Wiederbelebung der Stone Temple Pilots. Das erste Album nach der Neugründung, insgesamt das sechste, war ein Erfolg, doch die Gruppe war immer von der Unberechenbarkeit und den Krisen Weilands überschattet. 2013 warf sie ihn schlicht hinaus. Weiland versuchte es mit den Wildabouts, war aber nur mäßig erfolgreich. Er hatte noch einen jüngeren Bruder. Michael war bereits 2007 gestorben.

dpa

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