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Kultur Strahlende Duette, die das Herz erwärmen
Nachrichten Kultur Strahlende Duette, die das Herz erwärmen
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07:20 06.09.2016
Zwei Stimmen, die sich nacheinander verzehren: Jesca Hoop und Sam Beam. Quelle: Josh Wool
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Potsdam

Sie haben sich gefunden. Endlich. Sam Beam, seit Jahren der treibende Kopf hinter Iron & Wine, und Jesca Hoop. Schon seit geraumer Zeit drehte und wendete der Songwriter eine Handvoll Lieder, die er ausschließlich für die stimmliche Zweisamkeit von Mann und Frau vorgesehen hatte, um und um – auf der Suche nach dem perfekten vokalen weiblichen Gegenstück. Das ist mit Jesca Hoop nun gefunden. Beide raunen nun von der Musik im Meer, zu dessen Klang man trefflich schwimmen kann – ein schönes Bild.

Stimmen, die sich umarmen

Himmel! Könnte es Liebe sein? Vielleicht. Beide finden zu berückenden Duetts. Beider Stimmen umarmen sich, schmiegen sich an, atmen tief miteinander. Jedoch kann jeder sein Timbre ausspielen. Jesca – je nach Laune – klar oder leicht rauchig, Sam zumeist etwas höher darüber. Dann gesellen sich auf ihrem gemeinsamen Album „Love Letter To Fire“ vorsichtig analoge Tasteninstrumente dazu oder Percussion, mal dahingeweht, mal tickend wie ein alter Wecker, ein Vibrafon verströmt Wärme. Das Piano getupft, manchmal eine aufgekratzte Violine plus akustische Gitarre(n). Feuer, fürwahr, ist ein Thema, für das sich schon viele Künstler erwärmen konnten.

Flammende Manifeste

Flammende Manifeste von den Doors bis zu Jimi Hendrix. Oder „Ashes To Ashes“ von David Bowie. Glutvolle Hingabe wie bei den Country-Legenden Johnny Cash oder June Carter. Oder eben diese langsam aufsteigende wohltuende Wärme, die Sam und Jesca zu erzeugen verstehen. Bis es richtig Funken schlägt.

Konzert: Mittwoch, 7. September, 20 Uhr, Passionskirche, Berlin-Kreuzberg.

Von Ralf Thürsam

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