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Nachrichten Kultur Terminator-Glatzkopf aus Babelsberg
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00:37 25.06.2015
Arnold Schwarzenegger (2.v.l.) in Berlin. Quelle: imago stock&people
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Berlin/Babelsberg

He’s back: Der Terminator ist zurück! Hollywood-Superstar Arnold Schwarzenegger darf wieder in seiner Paraderolle als muskelbepackte T-800-Maschine mit starrer Mimik glänzen. Am Sonntagabend brachten „Arnie“ und seine Co-Stars Emilia Clarke, Jai Courtney und Jason Clarke das Berliner Sony-Center zur Europa-Premiere von „Terminator: Genisys“ zum Beben, hunderte Fans vorm Multiplex-Kino „Cine Star“ zum Kreischen.

Einen Teil der Mega-Deko am Potsdamer Platz war erneut Handwerkskunst made in Babelsberg. Ein 1,20 Meter hoher, glänzender Terminator-Schädel – aufgepflockt auf eine Art Litfaßsäule – stammt aus den hiesigen Werkstätten. Der Maschinen-Glatzkopf besteht aus Kunststoff. Die grauen Einzelteile dafür kommen aus einem 3-D-Drucker, erzählte Art-Department-Geschäftsführer Michael Düwel. Seinen speziellen Maschinenglanz hat der Schädel dann mittels Verchromung erhalten. Gern hätten die Babelsberger noch mehr Kulisse für die Europapremiere gebaut – doch sind die Handwerker mit Aufträgen für aktuelle Produktionen, darunter für die US-Agentenserie „Homeland“, komplett mit Arbeit dicht.

Vom Traditionsfilmstudio Babelsberg zeigte sich J.K. Simmons, der in „Terminator: Genisys“ einen Detective spielt, „total begeistert“. Gerade erst hat der Oscar-gekrönte US-Star („Whiplash“) für das Actiondrama „The Lake“ in Babelsberg vor der Kamera gestanden. „Mein Part ist bereits erledigt, alle Szenen sind abgedreht. Deshalb geht’s für mich nicht mehr nach Kroatien. Dort wird im Wasser gedreht – ich bleibe an Land“, erzählte der 60-Jährige augenzwinkernd am Rande der Europapremiere. Erzählt wird die Geschichte einer US-Truppe, die während des Krieges auf dem Balkan nach einem Schatz im See sucht. Wie berichtet, baute das „Lake“-Team um Regisseur Steven Quale in der vergangenen Woche seine Zelte in Studio Babelsberg ab, zog zu Schauplätzen nach Kroatien und Malta weiter. Insofern konnte Simmons mit seinen „Terminator“-Kollegen ohne Jobdruck die Premiere eines kongenialen Action-Blockbusters feiern.

Fünf „Terminator“-Teile

1984 revolutionierte Regisseur James Cameron das Science-Fiction-Genre mit „Terminator“. Erstmals gab Arnold Schwarzenegger einen wortkargen humanoiden Roboter, der aus der Zukunft kommt, um Sarah Connor zu töten. Der Terminator will verhindern, dass sie John Connor gebiert – den späteren Anführer der Menschen im zukünftigen Kampf gegen die Maschinen. Fortsetzungen gab es 1991, 2003 und 2009.

Der fünfte Teil „Terminator: Genisys“ startet am 9. Juli hierzulande in den Kinos. Fans dürfen sich auf atemberaubende Effekte und speziellen Humor freuen. Regisseur Alan Taylor hauchte der „Terminator“-Reihe neues Leben ein und verbeugt sich gleichzeitig vor Altmeister James Cameron. rn

Von Ricarda Nowak

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