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Kultur Thriller „Bridge of Spies“ feiert Weltpremiere
Nachrichten Kultur Thriller „Bridge of Spies“ feiert Weltpremiere
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07:38 06.10.2015
„Bridge of Spies“: Sebastian Koch (l.) und Tom Hanks vor dem Schloss Marquardt. Quelle: fox
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Babelsberg

Nach der umjubelten Weltpremiere der Studio-Babelsberg-Koproduktion „Bridge of Spies“ am Sonntagabend beim New York Film Festival, wird die Crew um Regisseur Steven Spielberg und Hauptdarsteller Tom Hanks voraussichtlich Mitte November in Berlin erwartet. Ob in der Hauptstadt die Deutschland- oder sogar Europapremiere gefeiert wird, stand am Montag seitens des Verleihs 20th Century Fox noch nicht fest. Über den Roten Teppich werden auch die deutschen Stars Sebastian Koch und Burghart Klaußner laufen. Am 26. November startet der Agententhriller hierzulande im Kino.

Der dreifache Oscar-Preisträger Spielberg erzählt in „Bridge of Spies – Der Unterhändler“ die wahre Geschichte des Anwalts James B. Donovan (gespielt von Tom Hanks). Der New Yorker Jurist hatte 1962 den ersten Agentenaustausch auf der Glienicker Brücke begleitetet.

BILDERGALERIE: Sperrgebiet Glienicker Brücke damals und heute

Weil Spielberg am Originalschauplatz drehen wollte, war die dank der dreimaligen Übergabe von Spionen 1962, 1985 und 1986 weltberühmte Brücke im vergangenen November vier Tage lang für jeglichen Verkehr gesperrt. Effektspezialisten hatten das Bauwerk künstlich eingeschneit, die Babelsberger Kulissenbauer vom Art Department Grenzanlagen hochgezogen.

Weitere Szenen entstanden vor und im Schloss Marquardt. Auf einem der ersten vom Verleih veröffentlichten Fotos ist das Schloss mit Hanks und Koch zu sehen. Koch spielt den DDR-Unterhändler Wolfgang Vogel. „Bridge of Spies“, von Experten bereits als Oscar-Anwärter gehandelt, drehte Spielberg nach einem Drehbuch der Brüder Joel und Ethan Coen.

Donovan wird vom CIA beauftragt, die Freilassung eines in der Sowjetunion verhafteten US-Piloten und CIA-Spions (Austin Stowell) zu erwirken – eine Aufgabe, die sich als nahezu unmöglich erweist. Mark Rylance gibt im Thriller den undurchsichtigen KGB-Agenten Rudolf Abel.

In die überwiegend positiven Reaktionen nach der Festivalaufführung mischten sich auch kritische Töne. So bekrittelte das US-Branchenmagazin „Variety“ ein „Feel-Good-Movie für die ganze Familie“. Dabei hätte der Film eine „Anklage gegen die Heuchelei und den Patriotismus des Kalten Kriegs werden können“.

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Von Ricarda Nowak

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