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Kultur Tony für Helen Mirren und für Musical "Fun Home"
Nachrichten Kultur Tony für Helen Mirren und für Musical "Fun Home"
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14:15 08.06.2015
Helen Mirren und Ehemann, Regisseur Taylor Hackford, bei den Tony Awards in New York. Quelle: Andrew Gombert
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New York

Mirren spielte die Monarchin 2013 zur Premiere von "The Audience" in London, seit diesem Jahr macht sie das auch in New York. Ihren Oscar bekam sie vor neun Jahren für den Film "Die Queen" - auch da spielte sie Elizabeth II.

Großer Gewinner des Abends war auch das Musical "Fun Home". Das "Fun" heißt zwar Spaß, ist hier aber auch die Abkürzung für Funeral, weil es sich um die Familie eines Bestattungsunternehmers dreht.

Das Stück basiert auf der Comic-Autobiografie von Alison Bechdel, die in Deutschland mit dem Untertitel "Eine Familie von Gezeichneten" erschien. Darin dreht sich alles um Bechdels Jugend als lesbischer Teenager im Haushalt eines Vaters, der selbst homosexuelle Neigungen hat. "Fun Home" holte fünf Tonys, darunter den begehrten Preis für das beste Musical.

Der fehlt zwar "The Curious Incident of the Dog in the Night-Time" (Supergute Tage oder die sonderbare Welt des Christopher Boone), doch auch dieses Musical bekam fünf Preise. Die Theaterversion des Bestsellers des britischen Autors Mark Haddon bekam unter anderem die Trophäe als bestes Theaterstück. Die Tonys trennen zwischen Musical und Theaterstück. Die Auszeichnung ist zwar eher als Musicalpreis bekannt, es gibt aber zwei Hauptkategorien.

Während Mirren nach zwei Nominierungen 1995 und 2012 zum ersten Mal den Preis als beste Schauspielerin gewann, ging auch das männliche Pendant nach England. Der erst 25-jährige Alex Sharp gewann mit seiner ersten Broadwayrolle auf Anhieb den Preis für seine Christopher-Boone-Darstellung in den "superguten Tagen".

Sharp/Boone will dabei den Tod des Nachbarhundes aufklären, sein Autismus ist dabei Hilfe und Hürde gleichermaßen. Als beste Hauptdarsteller in Musicals wurden Kelli O'Hara ("The King and I") und Michael Cerveris ("Fun Home") geehrt.

Die Tonys werden seit 1947 vergeben. Diesmal wurden sie von den Schauspielern Kristin Chenoweth and Alan Cumming in der New Yorker Radio City Music Hall moderiert. Im vergangenen Jahr hatte Hugh Jackman moderiert, davor mehrfach Neil Patrick Harris, der dieses Jahr durch die Oscars führte.

Benannt ist der Tony Award nach Antoinette Perry, die von den 20er Jahren an bis zu ihrem frühen Tod 1946 eine der führenden Darsteller, Regisseure und Produzenten am Broadway war.

dpa

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