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Top-Künstler beschäftigen sich mit Museum Ludwig

Museen Top-Künstler beschäftigen sich mit Museum Ludwig

Das Kölner Museum Ludwig bekommt zum 40. Geburtstag ein besonderes Geschenk: Künstler wie Gerhard Richter, Claes Oldenburg, Ai Weiwei und Rosemarie Trockel haben Kunstwerke ausgewählt oder geschaffen, die ihre Sicht des Museums spiegeln.

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«Käthe Kollwitz» von der Künstlergruppe Guerrilla Girls in der Ausstellung.

Quelle: Oliver Berg

Köln. So ist eine ganz auf das Museum zugeschnittene Jubiläumsausstellung entstanden, die am 27. August öffnet und bis zum 8. Januar zu sehen ist. "Wir nennen es Ludwig. Das Museum wird 40!" ist der Titel.

Der seit langem in Köln lebende Gerhard Richter stellte einen Raum mit Köln-Bildern zusammen. Darunter sind eine Domecke, ein Zaun aus dem Villenviertel Marienburg und ein Luftbild der im Krieg zerstörten Stadt. Die Künstlerin Maria Eichhorn wiederum ließ sich vorübergehend im Museum Ludwig anstellen und dokumentierte anschließend den Wust offizieller Papiere, der dafür nötig war. Die feministischen Guerrilla Girls aus New York wiederum kritisieren, dass die im Ludwig gesammelte Kunst stark männerlastig ist. Empfangen wird der Ausstellungsbesucher von einer Straßenbarrikade, die Ahmet Ögüt aus Spitzenwerken des Museums errichtet hat. Darunter ist zum Beispiel eine berühmte Kölner Stadtansicht von Oskar Kokoschka.

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Das Museum Ludwig wird 40.

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"Bei einigen Ergebnissen war ich schon sehr überrascht", sagte Museumsdirektor Yilmaz Dziewior der Deutschen Presse-Agentur. "Was ich schön finde, ist, dass sich viele Arbeiten ganz konkret mit unserem Museum auseinandersetzen, gleichzeitig aber auch grundlegende Fragen und Themen behandeln, die weit über uns hinausweisen."

Das Museum hat dieses Jahr gleich drei Gründe zum Feiern: Vor 70 Jahren schenkte der Sammler Josef Haubrich seine Kollektion mit Werken der klassischen Moderne der Stadt Köln, vor 40 Jahren unterzeichneten die Sammler Peter und Irene Ludwig einen Schenkungsvertrag über 350 Werke zeitgenössischer Kunst, und vor 30 Jahren wurde der Neubau am Dom eröffnet. Schwerpunkte des Museums sind Pop Art, russischer Konstruktivismus und deutscher Expressionismus.

dpa

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