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Kultur Trauer um den "Titanic"-Komponisten James Horner
Nachrichten Kultur Trauer um den "Titanic"-Komponisten James Horner
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19:19 23.06.2015
Der Filmkomponist James Horner (2013). Quelle: Georg Hochmuth
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Los Angeles

Selbst Freunde hatten aber kaum noch Hoffnung, zumal von dem 61-Jährigen auch ansonsten jede Spur fehlen würde. Horner hatte für "Titanic" und den von Céline Dion berühmt gemachten Hit "My Heart Will Go On" jeweils einen Oscar bekommen.

Die Luftfahrtbehörde FAA meldete nur den Absturz "unter ungeklärten Umständen gegen 9.30 Uhr. Der Pilot wurde getötet". Das Flugzeug gehörte Horner und auch die Polizei geht inzwischen davon aus, dass die Leiche die des Komponisten ist. Seine Assistentin Sylvia Patrycja schrieb bei Facebook: "Wir haben eine faszinierende Persönlichkeit mit einem großen Herzen und unglaublichem Talent verloren. Er starb bei dem, was er liebte."

"Was für ein trauriger Tag für uns alle", schrieb Hans Zimmer, ebenfalls oscarprämierter Filmkomponist. "Ein großer Komponist ist von uns gegangen - und damit ist die Welt ein kleines bisschen weniger schön und gefühlvoll geworden." Horner habe mit seiner Musik jeden Tag die Seelen und Herzen berührt. "Seine Musik hat uns einander näher gebracht. James, wir vermissen Dich."

"Wir sind erschüttert vom tragischen Tod von James Horner", schrieb Céline Dion per Twitter für sich und ihren Mann Rene. "Wir beten und trauern mit seiner Familie." Der Filmemacher Seth MacFarlane schrieb auf Twitter, dass er über den Verlust unglaublich traurig sei: "Ich bin mit seiner Musik groß geworden und liebe sie. Er hinterlässt ein spektakuläres musikalisches Erbe." Ihr Beileid bekundeten auch die Schauspieler Russel Crowe und Rob Lowe sowie der Regisseur Ron Howard und andere Hollywood-Größen.

Horner zählte zu den erfolgreichsten Komponisten in Hollywood. Für "Titanic" nahm er 1998 zwei Oscars entgegen, als Komponist der kompletten Filmmusik und für den von Dion gesungenen Originalsong "My Heart Will Go On". Nach seiner ersten Oscar-Nominierung für "Aliens" (1986) hatte er unter anderem auch mit den Soundtracks für "Apollo 13", "Braveheart" und "Avatar" Gewinnchancen.

dpa

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