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US-Rapper Bankroll Fresh in Tonstudio erschossen

Musik US-Rapper Bankroll Fresh in Tonstudio erschossen

Bilder bewaffneter Gangster gehören seit frühen Hiphop-Tagen zum Image des Rap. In einem Tonstudio in Atlanta stirbt nun ein Rapper. Offenbar fallen dort nicht zum ersten Mal Schüsse.

Atlanta. Der für die Single "Hot Boy" bekannte US-Rapper Bankroll Fresh ist in einem Tonstudio in Atlanta erschossen worden. Am Tatort im US-Bundesstaat Georgia seien mehr als 50 Patronenhülsen gefunden worden, berichtete der Lokalsender Channel 2 Action News unter Berufung auf die Polizei.

Der 28-jährige Rapper, der mit bürgerlichem Namen Trentavious White hieß, sei nach der Tat am Freitagabend (Ortszeit) im Krankenhaus gestorben.

Die fortlaufenden Schüsse hätten sich angehört wie Feuerwerk, sagte ein Anwohner dem Sender laut einem Bericht vom Sonntag. Ein weiterer Anwohner sagte, in den vergangenen Jahren habe er in der Gegend immer wieder Schüsse gehört. Einige Nachbarn hatten sich zuvor bereits mit den Inhabern des Studios getroffen und sich über die vielen Schüsse beschwert. Andre Dickens, Mitglied im Stadtrat von Atlanta, will sich nun für die Schließung des Tonstudios einsetzen.

Die sinnlosen Tode müssten ein Ende nehmen, schrieb Rapper 2Chainz auf Twitter, der Bankroll Fresh zum Label Street Execs gebracht hatte. In dem 28-Jährigen habe "unendliches Potenzial" gesteckt. Die Hintergründe der Tat blieben zunächst unklar.

dpa

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