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Udo und seine große Familie

Udo Lindenberg – Der Rockblog Udo und seine große Familie

Udo Lindenbergs Tour auf dem Rockliner „Mein Schiff 3“ ist Geschichte. Bereits zum vierten Mal war der Star gemeinsam mit seinen Fans auf See. Autor Uwe Bahn hat sich an die Fersen des Musikers geheftet und erlebt einen entspannten Typen, der jeden wie ein Familienmitglied behandelt und der keinem Fan ein Autogramm abschlägt.

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Finale auf dem Rockliner.

Quelle: Tine Acke

Hamburg. Das Internet an Bord von „Mein Schiff 3“ hat die Geschwindigkeit einer klemmenden Reiseschreibmaschine. Auch in der X-Lounge der Suitengäste sind Up- und Downloads nicht schneller. Zum Trost gibt’s aber Champagner für die Grundfröhlichkeit und Kaviar für die Rogenabhängigen.

Jetzt hat sich die Rockliner-Crew hier oben auf Deck 14 versammelt. Musiker, Cheftechniker, der „Inner Circle“ von Udo. Er behandelt sie nicht wie Dienstleister, sondern wie Familienmitglieder. Das kennen wir von anderen deutschen Rockstars in seinem Alter ganz anders.

„Mein Schiff 3“ war der Rockliner 2016

„Mein Schiff 3“ war der Rockliner 2016.

Quelle: Tine Acke

Natürlich macht er „sein Ding“, Udo Lindenberg ist das Panik-Zentrum, um das alles schwirrt und kreist. Aber unter dem Hut und hinter der coolen Sonnenbrille steckt ein sensibler Typ, der jede Schwingung mitbekommt. Nicht nur die des Schiffes. Keinem Fan an Bord wird ein Autogramm verwehrt, auch wenn ihm der Stift in einem noch so unpassenden Moment unter die Nase gehalten wird.

Und nun hat Udo etwas zu verkünden: „Ich möchte Euch alle nach der Tour in den Urlaub einladen!“ Applaus und Udo, Udo, Udo – Gesänge hallen durch die X-Lounge. Danach hat er kaum Zeit für den Landgang auf Ibiza, sondern Termine, Termine, Termine: TUI-Bord-TV, Soundcheck und „Kollegen“ angucken: Stefanie Heinzmann ist auch mit an Bord, spielt auf dem Pooldeck.

Ein Fan posiert im Whirlpool

Ein Fan posiert im Whirlpool.

Quelle: Tine Acke

Dort haben es sich die Panikfans in den Whirlpools gemütlich gemacht. Standesgemäß mit dem Hut auf dem Kopf und dem Glas Eierlikör in der Hand. Oder mit einem Bierchen. Auf diesem Schiff gilt all inklusive. Udo ist überall: Auf den Flatscreens des Schiffes, wo seine DVDs laufen. In der Bordgalerie, wo seine Likörelle hängen (und verkauft werden). Und livehaftig in der Raucherlounge, wo er als Stammgast seine Havannas inhaliert. Und auch nur dort. Bei Rauch und Feuer versteht diese und andere Reedereien keinen Spaß: Auch ein deutscher Superstar kann nicht paffen, wo er will.

Sechs Tage im Süden sind vorüber, in denen für viele der Hut hautnah war. Rockliner 4 ist Geschichte, Udo feiert sich und sein Volk beim letzten Konzert. Viele werden ihn bald in den Stadien und den großen Arenen sehen. Und natürlich am 17. Mai zum 70. Geburtstag gratulieren. So wie Tine Acke. Seine Freundin und Fotografin, die Udo – im Vergleich zu manch’ anderem - auch in „schweren Zeiten“ begleitet hat. Und nun den Mount Everest seines Lebens mitbesteigt. Zu Recht.

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Von Uwe Bahn

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