Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Kultur Unterm Segeldach: Opernhaus von Sydney wird erneuert
Nachrichten Kultur Unterm Segeldach: Opernhaus von Sydney wird erneuert
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:44 11.08.2016
Das Opernhaus in Sydney. Quelle: Dean Lewins
Anzeige
Sydney

Australiens Wahrzeichen wird überholt: Das Opernhaus von Sydney soll der umfangreichsten Erneuerung seit seiner Eröffnung vor 43 Jahren unterzogen werden.

Wie der Vizepremier von New South Wales, Troy Grant, bei der Vorstellung der Pläne am Donnerstag bekanntgab, will der Bundesstaat dafür 202 Millionen Australische Dollar (rund 139 Millionen Euro) ausgeben. Die Renovierung und Erweiterung soll demnach im Mai kommenden Jahres beginnen und sechs Jahre dauern.

Die größte Aufmerksamkeit gilt der Konzerthalle, dem mit 2600 Plätzen größten Saal. Dort soll die Akustik verbessert werden. Den Auftrag erhielt nach Angaben des Architekten Peter Bickle das Ingenieurunternehmen Müller-BBM GmbH aus München. Drei Viertel der Renovierungskosten gingen für die Verbesserungen in der Konzerthalle drauf, sagte die Geschäftsführerin des Opernhauses, Louise Herron. Der Saal werde dafür ab Mitte des Jahres 2019 für 18 Monate geschlossen bleiben.

"Das Äußere ist ikonisch, aber was in dem Gebäude passiert, erweckt es zum Leben", sagte Herron. Die Erwartungen der Besucher an die Akustik hätten sich seit dem Bau des Hauses verändert, fügte Bickle hinzu. "Das ist keine schlechte Halle, aber es gibt viele Eigenschaften, die verbessert werden könnten."

Die Erneuerung soll in Phasen geschehen. Auch am zweiten, kleineren Saal sind Arbeiten geplant. Das lässt sich die Betreibergesellschaft des Opernhauses zusätzliche 34 Millionen Dollar kosten. Zudem soll der Eingangsbereich renoviert werden sowie ein "Kreativzentrum" für Kinder und mehr frei zugänglicher Platz unter den Stufen vor dem Eingang entstehen. Der Betrieb soll weitergehen.

Jährlich besuchen mehr als acht Millionen Menschen das Opernhaus mit dem Segeldach. Die vom dänischen Architekten Jørn Utzon entworfene Weltkulturerbe-Stätte ist damit Australiens meistbesuchte Sehenswürdigkeit. Das damals teuerste Bauwerk seiner Art wurde 1973 eröffnet. Der für vier Jahre geplante Bau hatte sich über 14 Jahre hingezogen. Aus den ursprünglich veranschlagten Kosten von 7 Millionen Australischen Dollar wurden 121 Millionen.

dpa

Es soll ein "Feel Good Festival" werden, das die "Sounds der Gegenwart" einfängt: Drei Wochen bietet das Sommerfestival in der Hamburger Kulturfabrik Kampnagel Pop-Avantgarde aus aller Welt.

11.08.2016

Charles Gounods "Faust" beschließt den Neuinszenierungsreigen der diesjährigen Salzburger Festspiele. Der Regisseur Reinhard von der Thannen deutet das Spektakel als Parabel auf die Augenblicksgesellschaft - und erntet Buhs.

11.08.2016

Der 13. August, der 55. Jahrestag des Mauerbaues, ist kein Tag zum Feiern. Mit dem Kunstwerk „Lichtachsen reloaded“ erinnert uns der Potsdamer Künstler Rainer Gottemeier im Sacrower Park drei Tage lang an die Errichtung der innerdeutschen Grenze.

11.08.2016
Anzeige