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Kultur Urteil: Darum darf „Das Leben des Brian“ an Karfreitag gezeigt werden
Nachrichten Kultur Urteil: Darum darf „Das Leben des Brian“ an Karfreitag gezeigt werden
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10:25 19.04.2019
„Das Leben des Brian“ ist einer der Filme, die an Karfreitag eigentlich nicht gezeigt werden dürfen. Das Verwaltungsgericht Stuttgart macht aber eine Ausnahme. Quelle: picture-alliance / Mary Evans Pi
Stuttgart

Ungeachtet von Kritik aus Kirchenkreisen darf die Filmsatire „Das Leben des Brian“ am Karfreitag in Stuttgart gezeigt werden. Allerdings hat das Verwaltungsgericht der Landeshauptstadt die Entscheidung am Dienstag mit Auflagen verbunden: Der Veranstalter – die Giordano-Bruno-Stiftung (GBS) – muss dafür sorgen, dass bei der Vorführung im Stuttgarter Weissenburg-Zentrum die Türen und Fenster geschlossen bleiben.

Unter diesem Vorbehalt müsse die Landeshauptstadt der GBS eine Befreiung vom Verbot der Vorführung des Films im Feiertagsgesetz erteilen. Dies gelte auch für den ebenfalls umstrittenen Film „Das Wort zum Karfreitag (mit humanistischem Tanzsegen)“. Diese Liste erstellt die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft – ungefähr 700 Filme, die an Karfreitag nicht gezeigt werden dürfen. Das Karfreitagsverbot wird von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich streng gehandhabt.

Mehr zum Thema: Stille Feiertage – Warum „Heidi“ an Karfreitag verboten ist

Stiftung will mit „Das Leben des Brian“ provozieren

Die Stiftung hatte zuvor erklärt, die Filmvorführung sei als Provokation gedacht. „Mit der Filmvorführung protestiert die GBS gegen diesen durch das Feiertagsgesetz zementierten Anachronismus in unserer säkularen Gesellschaft“, sagte GBS-Sprecher Werner Koch laut „Stuttgarter Nachrichten“. In dem Film „Das Leben des Brian“ der britischen Komikergruppe Monty Python von 1979 wird Jesus verballhornt. Unter anderem in einer weltbekannten Szene, in der Brian als Jesus-Stellvertreter wider Willen am Kreuz fröhlich singt und pfeift: „Always Look on the Bright Side of Life“.

Von dpa/RND

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