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Voller Saft und Kraft

MAZ-Konzerttipp Voller Saft und Kraft

Nach der Grunge-Ära und ihren Nachfolgern hielten etliche Bands das Banner härteren Alternativ-Rocks hoch. Wie Alter Bridge aus Florida. Der Vierer wurde metallischer und blieb doch variabel. Sein fünftes Album stellt er nun in Berlin vor. Wenig später reiten die Fuzz-Könige von Black Rainbows und die schwedischen Extrem-Metaller Meshuggah dann in der Hauptstadt ein.

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Dieser Vierer hat mächtig Dampf auf dem Kessel: Alter Bridge

Quelle: Promo

Potsdam. Alter Bridge haben ein saftiges, neues, vor Kraft nur so strotzendes Kapitel für das Geschichtsbuch des harten, härteren und an Alternativen reichen Rock geschrieben. Auf dem gerade veröffentlichen fünften Album „The Last Hero“ zeigen sich die US-Amerikaner – die vor zwölf Jahren bis zum Weggang von Scott Stapp noch als Creed firmierten - in tatsächlich beachtlicher Verfassung.

Die Band um Sänger Myles Kennedy aus Orlando, Florida wirft in ihren jüngsten Stücken viele Fragen auf. Wie der Titel andeutet, geht es neben persönlichen Reflexionen über den Verlust der Eltern um die Suche nach jemand, der den Kopf nicht einzieht, immer wieder aufsteht und sich wehrt - in schwierigen Zeiten. Diese kaputte Welt scheint moderne Helden bitter nötig zu haben...

Mehr davon – in Berlin

Die Black Rainbows halten das Niveau hoch: Mit einer ultrafetten Fuzz-Gitarren-Orgie werden die Italiener ihre Fans hochgradig erfreuen. Es dröhnt so schön, weil die Verstärker wieder einmal an den Rand ihrer Belastungsgrenze getrieben werden. Die Truppe aus erschüttert das Universum. Startet zu ausgedehnten wie abgedrehten (Zeit-)Reisen hinaus in die Weiten das Alls. Mit dem Stoner-Veteran Brant Bjork und Sean Wheeler am 19. November, 20 Uhr, im Columbia-Theater.

Black Rainbows: Stellar Prophecy. Heavy Psych Sounds/Cargo.

Meshuggah sind aus einem ganz anderen Holz geschnitzt. Die Extrem-Metaller aus Schweden lassen keinen Stein auf dem anderen. Die Saiten-Instrumente stets so tief wie möglich gelegt. Schwer groovende Riffs, regelrecht zerprügelt von Drums im polyphonen Rhythmus-Inferno. Fies hacken die Soli dazwischen. Alles dreht sich in einem wüsten Wirbel. Kein Entrinnen. Jens Kidman keift dazu aus voller Kehle. Der kennt keinen Schmerz. Am 22. November, 20 Uhr, im Astra.

Meshuggah: The Violent Sleep of Reason. Nuclear Blast/Warner.

Eigentlich hatte sich die Band Anfang 2015 eine Auftrittspause verordnet. Doch auf Kennedy zog es mit Saiten-Guru Slash auf die Bühne, während Gitarrist Mark Tremonti mit seiner Band ein weiteres Mal ins Studio zog. Man marschierte getrennt und setzte sich nach einer Weile daheim zusammen und sichtete das in der Zwischenzeit entstandene Material. Die Truppe macht Dampf, überzeugt mit einer muskulösen, für Stimmung aus anderen Genres offenen Musizierhaltung, gekrönt von Kennedys dramatischer Stimme. Zudem dabei: Like A Storm und Living Colour.

Konzert: Sonntag, 13. November, um 19.30 Uhr, Columbia-Halle, Berlin-Kreuzberg.

Von Ralf Thürsam

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