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Kultur Von wegen Schlafenszeit
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11:25 12.06.2016
Großartig in ihrer Rückwärtsgewandheit: Hypnos. Quelle: Promo
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Potsdam

Niemand hat die Absicht, den gegenwärtig beinahe-tropischen Temperaturen so mir nichts, dir nichts abzuschwören. Eine schwedische Kapelle sieht das allerdings komplett anders. Hypnos, so heißt die Truppe aus Göteborg, lässt stattdessen auf ihrem aktuellen Album „Cold Winds“, kalte Winde, kräftig blasen. Dass sie ordentlich in die Saiten greifen, die olle Masche mit den gedoppelten Gitarren draufhaben, das versteht sich von allein. Wer sich so schön breitbeinig aufstellt, die Matte schüttelt und dem Hard-Rock der Siebziger frönt, den muss halt lieben. Wenigstens aber Spaß haben, schon wegen der einen oder anderen Referenz – Thin Lizzy beispielsweise wäre schon mal eine. Doch auch hinsichtlich ihrer Stimmband-Akrobatik verlangen sich die Jungs einiges ab, ob sie nun Englisch singen oder in der Sprache ihres Heimatlandes balladieren. Nicht zur reden von den zauberhaften Flötentönen, die sich ganz famos an die Songs schmiegen. Sie wiegen uns, lullen uns ein – ganz so wie es sich Hypnos erdacht hat, in der griechischen Mythologie jener Verantwortliche, der über den Schlaf gebietet. Doch so hypnotisch und knallhart auf den Punkt gespielt wie es das Quintett von Schwedens Westküste vermag, wird wohl niemand in Reich der Träume abdriften.

Konzert: Mittwoch, 15. Juni, um 20 im Urban Spree in Berlin-Friedrichshain.

Von Ralf Thürsam

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