Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Kultur Walser: Könnte Paulskirchenrede nicht mehr halten
Nachrichten Kultur Walser: Könnte Paulskirchenrede nicht mehr halten
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:47 25.05.2015
Der Schriftsteller Martin Walser hat sich schon immer mit der Schuldfrage der Deutschen beschäftigt. Quelle: Felix Kästle
Anzeige
Überlingen

"Ich finde das absurd. Entschuldigung, Rehabilitation, was heißt denn das? Das heißt, irgendein Verbrecher muss rehabilitiert werden", sagte Walser im Interview der Deutschen-Presse-Agentur. Die im März 2015 erschienene Anthologie dokumentiert die lebenslange Auseinandersetzung Walsers mit dem Thema deutsche Schuld.

Darin enthalten sind auch Auszüge aus Walsers Buch "Shmekendike Blumen" über den jiddischen Schriftsteller Sholem Yankev Abramovitsh. Nach dessen Lektüre könnte er seine umstrittene Rede zur Verleihung des Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 1998 in der Frankfurter Paulskirche nicht mehr halten, sagte Walser. Der Autor hatte damals eine "Instrumentalisierung von Auschwitz" kritisiert. "Diese Instrumentalisierung kann mir doch egal sein. Was ist das - angesichts dessen, was passiert ist. Was sind da solche lächerliche kleine Hin und Her-Redereien. Das verdanke ich Abramovitsh."

dpa

Platte Reifen, rostige Ketten, fehlende Sattel: Tausende Schrottfahrräder rotten in Städten vor sich hin - zum Ärger von Ordnungsämtern und Radfahrern auf der Suche nach einem freien Platz im Fahrradständer.

25.05.2015

Auf ihren Chef lassen die Musiker des ehrwürdigen Philadelphia Orchestra nichts kommen. "Alle lieben ihn", sagt der Erste Kontrabassist Harold "Hal" Robinson über Yannick Nézet-Séguin.

25.05.2015

Mehr als die Hälfte aller Deutschen findet Männer mit Bärten attraktiv. Das geht aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov hervor. Danach sagen drei von fünf Frauen (61 Prozent) und sogar knapp die Hälfte aller Männer (49 Prozent), dass sie einen gepflegten Bart hübsch finden.

25.05.2015
Anzeige