Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 5 ° Sprühregen

Navigation:
So gut ist die neue Weissensee-Staffel

MAZ-Kurzkritik So gut ist die neue Weissensee-Staffel

Das Stasi-Epos „Weissensee“ der ARD geht in die dritte Runde. MAZ-Fernsehkritiker Jan-Philipp Sternberg hat die ersten beiden Folgen bereits gesehen. Er findet, dass „Weissensee“ zwar etwas düster daherkommt aber immer besser wird. Und was meinen Sie? Schicken Sie uns Ihre Meinung.

Voriger Artikel
Studio Babelsberg appelliert an Politik
Nächster Artikel
Ute Lemper fühlt sich "nicht deutsch genug"

„Weissensee“-Staffel Nr. 3, 1. Teil: „Eine Nacht im November“. Vera (Anna Loos) hat ihren Stasi-Ehemann verlassen und lebt mit Pfarrer Robert Wolff (Ronald Zehrfeld).

Quelle: ARD

Potsdam. Am Dienstag hat die ARD ab 20.15 Uhr die ersten beiden neuen Folgen der dritten Staffel von Weissensee gezeigt – der wohl wichtigsten Fernsehserie über die DDR. Die MAZ hat die Folgen bereits vorab gesehen.

Auch wenn sich die Weltgeschichte in der dritten Staffel der DDR-Saga stellenweise ebenso düster wie zähflüssig voranwälzt: Es lohnt sich jetzt, dabeizubleiben.

Martin Kupfer steht verloren auf der Bornholmer Brücke

Grandios ist schon mal, wie fast komplett auf Pathos verzichtet wird. Ja, wir sind an der Bornholmer Brücke als die Mauer aufgeht, aber dort steht der zögernde, zweifelnde Martin Kupfer (Florian Lukas) etwas verloren zwischen den jubelnden Massen. Er will eigentlich nur in den Westen, weil die Familie, bei der seine bei der Geburt vertauschte Tochter lebt, rübergemacht hat. Zögernd und vom Zufall getrieben aber fängt Martin in dieser Nacht ein neues Leben an – zumindest eine neue Ost-West-Liebe mit der Journalistin Katja (Lisa Wagner). Ein paar vereinigungsbedingte Probleme können die beiden sofort lösen: „Schrippen oder Semmeln – sag doch einfach Schremmeln!“

„Weissensee“ ist wirklich eine Geschichte, keine Geschichtsstunde. Die dritte Staffel ist deutlich besser als die zweite.

Wie fanden Sie den Staffelstart? Schreiben Sie uns!

Das Stasi-Epos „Weissensee“ startete im September 2010 in der ARD. Am Dienstagabend begann die dritte Staffel. Unser Fernsehkritiker Jan Sternberg ist von der Fortsetzung angetan.

Liebe MAZ-Leser , wie haben Ihnen die ersten Folgen der neuen Staffel gefallen? Halten Sie das Geschehen für realistisch oder überzeichnet? Welche Figuren finden Sie besonders eindrucksvoll? Mit wem fiebern Sie mit?

Schreiben Sie uns: Märkische Allgemeine, Leserbriefe, Friedrich-Engels-Straße. 24, 14473 Potsdam, Stichwort „Weissensee“, oder schicken Sie uns eine E-Mail an: leserbriefe@MAZ-online.de. Gerne können Sie auch auf Facebook kommentieren, wie Ihnen der Start der dritten Staffel gefallen hat.

Von Jan Philipp Sternberg

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Kultur
www.esprit.de
MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg

Sollte Rauchen im Auto verboten werden, wenn Kinder dabei sind?