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Wenn der Depeche-Mode-Flash zuschlägt

MAZ-Gewinner Wenn der Depeche-Mode-Flash zuschlägt

Am Freitag spielen Depeche Mode ein exklusives Konzert in Berlin. Die MAZ hat dafür Karten verlost und zwei Leser überglücklich gemacht. Eine von ihnen darf sogar die Band treffen. Der MAZ haben sie vor dem Konzert von ihrer Begeisterung für die Band erzählt und wie sie in der DDR mit deren Musik versorgt wurden.

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Dave Gahan spielt am Freitag in Berlin.

Quelle: dpa

Potsdam. So treue Fans wie Depeche Mode haben nur wenige Bands. Die Musiker um Dave Gahan werden von ihren Fans geradezu verehrt. Geben Depeche Mode einen Konzerttermin bekannt, ist die Show binnen weniger Minuten ausverkauft. Und da ist es natürlich wenig verwunderlich, dass zwei MAZ-Leser am Mittwoch fast das Herz stehen geblieben ist, als sie die Nachricht bekamen, dass sie auf ein exklusives Konzert von DEPECHE MODE dürfen.

Sie haben an einem MAZ-Gewinnspiel teilgenommen und gewonnen. Am Freitag gehören sie also zu einem kleinen Kreis von etwa 1000 Leuten, die Dave Gahan, Martin Gore und Andy Fletcher aus nächster Nähe erleben dürfen. Die Band stellt am Freitag im Funkhaus Berlin ihr neues Album „Spirit“ vor.

So können Sie das Konzert schauen

Das Konzert von Depeche Mode wird am Freitag ab 20 Uhr live im Internet übertragen.

Unter www.telekom-streetgigs.de/depeche-mode können Sie die Show aus dem Großen Sendesaal im Funkhaus verfolgen.

„Ich bin immer noch total fertig“, sagt Manuela Heiner aus Michendorf am Mittwochnachmittag. Am Vormittag hat sie den Anruf bekommen: Sie darf aufs Konzert. Und nicht nur das: Nach dem Konzert wird sie die Band treffen. „Ich habe schon jetzt weiche Knie.“ Was sie die Band fragen wird, weiß sie noch nicht. „Vielleicht stehe ich vor denen und bin so geflasht, dass ich kein Wort heraus bringe.“ Aber eines ist sicher, ein Autogramm und ein Foto von und mit Dave Gahan will sie auf jeden Fall ergattern. Vielleicht nimmt sie noch ein altes Poster mit.

Wenn Heiner erzählt, warum sie Depeche-Mode-Fan ist, bekommt man eine Ahnung, warum die Band eine so große und treue Anhängerschaft hat. Sie spricht von einem Lebensgefühl, das die Band verkörperte. „Ich bin damit groß geworden.“ Die Band, die Musik – all das gehörte zu ihrem Alltag und war doch weit weg. Die 45-Jährige Biologin ist in der DDR groß geworden. Wollte sie Platten der Band haben, ging das nur über heimliche Wege. Jemand, der jemanden kannte, konnte was organisieren. Und dann gab es für Heiner noch das Radio: „Ich habe alles was ging aufgenommen“, sagt sie.

Zweiter MAZ-Gewinner hat seinen Sohn infiziert

Auch der zweite MAZ-Gewinner, Thomas Wartenberg, erinnert sich an eingeschmuggelte heiße Depeche-Mode-Ware. Er hatte Glück – Westverwandtschaft versorgte ihn mit Musik und Bravo-Ausschnitten. „Alles hat mit ’People are People’ angefangen“, sagt er. Ab da war der heute 43-Jährige infiziert. Wartenberg hat vom Gewinn der Konzertkarten bei der Arbeit erfahren. „Da habe ich mir spontan freigenommen“, sagt der selbstständige Heizungsbauer. Zum Konzert wird er seinen zwölfjährigen Sohn Lukas mitnehmen. Und der ist längst, na klar, auch Depeche-Mode-Fan.

Manuela Heiner nimmt ihren Mann mit, selbstverständlich auch Anhänger von Dave Gahan und Co. Auch sie hatte spätestens nach „People are people“ ihr Herz an die Band verloren. „Ich finde von denen alles toll.“ Ganz besonders mag sie aber das Album „Exciter“ von 2001. „In diesem Jahr war ich zum ersten Mal auf einem Konzert von Depeche Mode“. Vorher sei sie nie an Karten herangekommen.

Von MAZonline

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