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Kultur "Wer wird Millionär?": Mailbox statt Merkel
Nachrichten Kultur "Wer wird Millionär?": Mailbox statt Merkel
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12:14 03.06.2014
Angela Merkel und Wolfgang Bosbach. Quelle: Soeren Stache
Berlin

Die Kanzlerin müsse wohl "gerade die Welt retten", frotzelte der Anwalt aus Bergisch Gladbach, als er ein zweites Mal anrief. "Springt wieder die Mailbox an." Schließlich stieg Bosbach mit 125 000 Euro Gewinn aus. Dieser geht an wohltätige Zwecke. Auch für Gastgeber Günther Jauch lohnte sich der Abend. Es lag wohl auch am Rummel um den Anruf, dass das dreistündige Prominentenspecial die beste Einschaltquote seit 2011 erzielte. 7,67 Millionen Zuschauer sahen im Schnitt zu.

"Ich bin mir gar nicht sicher, ob ich ihr einen Gefallen getan hätte, wenn sie ans Telefon gegangen wäre", sagte Bosbach später der Nachrichtenagentur dpa. "Vielleicht hätte sie mir auch verbal den Hosenboden strammgezogen, wenn sie mir gesagt hätte: "Jetzt komm mir nicht mit einer Frage bei "Wer wird Millionär?", ich muss gerade darüber verhandeln, wie es in Europa weitergeht"."

Bosbach hat Merkel seit der Aufzeichnung noch nicht getroffen, wie er weiter sagte. "Ich weiß auch gar nicht, ob sie die Antwort überhaupt gewusst hätte." Bosbach hatte die Regierungschefin als Ersatz-Telefonjoker eingesetzt, weil seine drei registrierten Joker sich nicht mit der DDR auskannten. Er benutzte das Handy, ohne Merkels Nummer zu zeigen.

Es ging um die 500 000-Euro-Frage: "Die DDR-Kult-Waschmaschine "WM66" ist unter anderem dafür legendär, dass viele Besitzer mit dem Gerät auch ... A: Heizstrom erzeugten, B: Obst einkochten, C: Staub saugten, D: Westradio empfingen". Die richtige Antwort war B.

Weil Merkel nicht dranging, sichtete Bosbach seine Handy-Kontakte und stieß auf die Fernsehmoderatorin Maybrit Illner, die wie Merkel eine DDR-Biografie hat. Die Fernsehmoderatorin ging dann sogar ans Telefon, doch leider konnte sie bei der Frage nicht helfen. Gegen Ende der Show meldete sich die Kanzlerin mit einer SMS bei Wolfgang Bosbach. Sie schrieb "Ok was auch immer es war herzliche grüße am".

dpa

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