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Willkommen in der Zukunft, Marty McFly!

"Zurück in die Zukunft II" Willkommen in der Zukunft, Marty McFly!

Herzlich Willkommen in der Zukunft, Herr McFly! Im legendären Film "Zurück in die Zukunft II" warf man damals einen Blick in das Jahr 2015. Am 21. Oktober 2015 landete Schauspieler Michael J. Fox alias Marty McFly. Doch was wurde aus Hoverboard & Co.? Und wussten Sie, dass viele Deutsche gern selbst durch die Zeit reisen würden?

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Marty McFly ist gelandet!

Quelle: DPA

Es ist soweit: Marty McFly ist zurück in der Zukunft! Dieser Mittwoch ist ein besonderer Tag, denn der 21. Oktober 2015 ist genau das Datum, zu dem Darsteller Michael J. Fox als Marty McFly vor 30 Jahren im Film "Zurück in die Zukunft II" reiste.

In den Achtzigern waren die Fünfziger so lange her wie heute die Achtziger: „Back to the Future“ warf damals erst einen Blick zurück und dann nach vorn. 2015 war das Jahr, in das Michael J. Fox in dem Film reiste. Regisseur Robert Zemeckis gelangen einige faszinierende Prognosen. Doch rückblickend betrachtet muss man sagen: So sehr Zukunft, wie man es sich 1985 vorstellte, ist 2015 dann doch nicht. Denn Schuhe, die sich selbst zuschnüren, Jacken, die sich der Größe anpassen und sich automatisch trocken pusten, Roboter, die mit Hunden Gassi gehen oder Rohlinge, die sich innerhalb von fünf Sekunden im „Hydrator“ zu dampfenden Pizzas verwandeln, gibt es bisher ebenso wenig wie fliegende Autos.

Manchmal aber gelang der Blick ins Jahr 2015 überraschend gut. Im Film hängen überall Flachbildschirme an der Wand – das ahnte damals nun wirklich niemand. Jeder kommuniziert mit anderen über Videotelefonie à la Skype, und ein Display zeigt vorher an, wer anruft. Ein Apple im Antiquitätenladen? Die ersten Computer der Kalifornier sind heute beliebte Sammelstücke. „Surf Vietnam“ steht auf einem Plakat, doch zehn Jahre nach Ende des Vietnamkrieges schien ein Strandurlaub im Ex-Feindesland geradezu absurd. Heute machen Amerikaner Urlaub in dem Land. Und auch eine von Asiaten geprägte Weltwirtschaft sahen die Filmemacher schon voraus. Aber manchmal lagen sie doch meilenweit daneben.

Der Tankwart wurde durch Roboter ersetzt? Nein, der Tankwart wurde durch den Kunden ersetzt, der sich nun selbst bedient.

Mobiltelefone, Smartphones? Fehlanzeige, Marty und Doc kommunizieren per Walkie-Talkie.

Und das Internet? Keine Spur von der vielleicht größten technischen Innovation der letzten 30 Jahre. Im Film bekommt Marty die Nachricht von seiner Kündigung per Fax. Per Fax!

Das Hoverboard ist bislang zwar auch noch nicht erfunden – am Hoverbike, einer Kreuzung aus Helikopter und Motorrad, wird aber schon emsig getüftelt, es ist als Prototyp auf YouTube bereits zu sehen. Modisch lagen die Filmemacher der Fantasykomödie allerdings eher daneben. Nicht nur, dass die ultramoderne Automatikkleidung nicht in den Läden hängt. Die Männer tragen auch immer noch nicht zwei Schlipse nebeneinander und die Jugendlichen nicht die Hosentaschen nach außen. Aber wenn man sich die aktuellen Modetrends so anguckt: So schlecht ausgedacht ist das gar nicht.

Übrigens: Fast zwei Drittel der Menschen in Deutschland (63 Prozent) würden gerne durch die Zeit reisen. Allerdings glaubt die Mehrheit nicht, dass Zeitreisen überhaupt möglich sind.

Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov hervor, das mehr als 1100 Menschen online befragt hat. Viele Fans von Zeitmaschinen würden sich für einen Trip in die Vergangenheit entscheiden. Für 40 Prozent aller Befragten hätte dies einen großen Reiz - gegenüber 23 Prozent, die die Zukunft vorziehen würden.

Von den befragten Männern und Frauen halten 29 Prozent Zeitreisen generell für möglich. Sechs von zehn Befragten - und damit die Mehrheit - glauben allerdings nicht an diese Möglichkeit.

Marty McFly jedenfalls hat daran geglaubt - und ist gelandet.

Von dpa und MAZonline

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