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Wo die Magnolien blühen

MAZ-Konzerttipp Wo die Magnolien blühen

Umwerfende Stimmen und unfassbar gutes Gitarren-Spiel. Das zeichnet Hussy Hicks aus. Hinter dem Namen verbergen sich Julz Parker und Leesa Gentz von Australiens Goldküste. Doch beide sind keine Surferinnen. Vielmehr fühlen sie eine tiefe Verbundenheit zu Folk und seinen Verwandten wie man ihn im Süden der USA hegt und pflegt.

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Reisen gerade durch Deutschland: Hussy Hicks.

Quelle: Promo

Potsdam. Manchem Freund gibt man ein Küsschen. Oder auch zwei. Und mit manchem Freund musiziert man halt gemeinsam. Wie Hussy Hicks es tun. In der Nähe von Rom kehrten die Australierinnen Julz Parker und Leesa Gentz gern bei Guiseppe Fortunato ein, wenn sie gerade in der Gegend und dazu aufgelegt waren, mit anderen Gitarren-Cracks dem freien wie ungezügelten Saiten-Spiel zu frönen. Der Rotwein diente als Inspirationquelle für den nächsten Album-Titel der beiden. Aus Guiseppe wurde „Lucky Joe’s Wine and Other Tales From Dog River“. Letzterer wiederum fließt durch Alabama und an einer Biegung, wo die Magnolien duften, lebt Rick Hirsch und nennt ein Studio sein eigen. Zur Musik der Südstaaten, die sie in Abständen immer wieder besuchen, haben Julz und Leesa einen ganz besonderen Draht. Somit spielen sie eine Art transkontinentale, farbenreiche und unorthodox frisch formulierte Roots Musik. Die saftigen Wurzeln ihrer Lieder lassen sich selbstredend benennen: Bluegrass, Folk, Rhythm ’n’ Blues und Country. All die guten Sachen, die beide mit Geschmack, Passion und Elan zusammenbringen. Apropos Draht: Schon als 16-Jährige machte Leesa in der Country-Szene ihres Heimatkontinents auf sich aufmerksam – schon als Teenager unterzeichnete sie einen Plattenvertrag. Julz indes hatte es mit sanft gleitenden Surf-Sounds. Herr Hirsch wiederum kümmerte sich bereits um Joan Armatrading, Cher oder Greg Allman. Und ein letztes Übrigens: Hussy Hicks heißt so viel wie „Flittchen aus dem Hinterland“.

Konzerte: Stadtfest Fürstenwalde am Freitag, 27. Mai, 19 Uhr, am Sonnabend, 28. Mai, um 12 Uhr, am Sonntag, 29. Mai, um 12 Uhr; außerdem am Freitag, 3. Juni, in der Petrus-Kirche in Berlin-Lichterfelde.

Von Ralf Thürsam

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