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ZDF: Zusammenarbeit mit Böhmermann steht nicht infrage

Medien ZDF: Zusammenarbeit mit Böhmermann steht nicht infrage

Bizarr ist es schon irgendwie. Jan Böhmermann erhält den begehrten Grimme-Preis, wird aber auch wegen seiner "Schmähkritik" am türkischen Präsidenten Erdogan attackiert. Derweil bekennt Springer-Boss Mathias Döpfner: "Ich habe laut gelacht."

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Der Satiriker und Moderator Jan Böhmermann.

Quelle: Henning Kaiser

Mainz. Jan Böhmermanns satirische Fernsehshow "Neo Magazin Royale" steht nach ZDF-Angaben nicht zur Disposition. "Die Sendung wird wie bisher fortgeführt", teilte der Sender am Montag auf Anfrage mit.

Die Aufzeichnungen sollen wie gewohnt stattfinden, sagte ein ZDF-Sprecher. "Neo Magazin Royale" werde am Donnerstagabend in der Mediathek und auf ZDFneo sowie am Freitag im ZDF zu sehen sein. Die Zusammenarbeit mit Böhmermann steht nach ZDF-Angaben nicht infrage, auch nachdem die türkische Regierung in einer Verbalnote an das Auswärtige Amt die Strafverfolgung des Satirikers verlangt hat.

Böhmermann hatte am 31. März in "Neo Magazin Royale" ein Gedicht über den türkischen Präsidenten mit dem Titel "Schmähkritik" vorgelesen, vorher allerdings ausdrücklich darauf hingewiesen, dass so etwas in Deutschland nicht erlaubt sei. Es enthielt zahlreiche Formulierungen, die unter die Gürtellinie zielen.

Die Staatsanwaltschaft Mainz ermittelt, weil es mehrere Anzeigen gegen Böhmermann und ZDF-Verantwortliche gab. Zum Stand des Verfahrens sei dem Sender nichts Neues bekannt, sagte der ZDF-Sprecher.

dpa

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