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Zirkusfestival Monte-Carlo: Tränen und Überraschungen

Freizeit Zirkusfestival Monte-Carlo: Tränen und Überraschungen

Monaco feiert sein 40. Zirkusfestival auf ganz besondere Weise: Mit einem Best-of und einer weinenden Prinzessin. Ein bewegender Abend, an dem nur Charlène von Monaco fehlte.

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Die Fürstenfamilie mit vielen Clowns. Foto: Valery Hache

Monaco. Der Galaabend des 40. Internationalen Zirkusfestivals von Monte-Carlo wird nicht nur wegen seiner halsbrecherischen Salti, Pirouetten und Mehrfachschrauben in Erinnerung bleiben.

Erstmals seit Jahren war auch die Fürstenloge wieder fast komplett besetzt. Und selten kamen unter der Zirkuskuppel so viele Emotionen auf wie am Dienstagabend.

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Die Fürstenfamilie mit vielen Clowns. Foto: Valery Hache

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An der Seite von Fürst Albert (57) saß wieder Prinzessin Caroline von Hannover (58). Neben Stéphanie (50) strahlte Tochter Pauline (21), und in der Reihe dahinter tauchten zwei der Grimaldi-Sprösslinge auf: Pierre Casiraghi (28), Carolines jüngster Sohn, der im Juli 2015 seine langjährige Freundin Beatrice Borromeo geheiratet hat, sowie Stéphanies Sohn Louis Ducruet (23). Durch Abwesenheit glänzte Charlène von Monaco (37), die Ehefrau des Herrschers über den Felsenstaat am Mittelmeer.

Gezeigt wurde diesmal ein Best-of der vergangenen Jahre. Dabei präsentierten die Siegertruppen ihre Nummern teilweise in einer gemeinsamen Choreografie. Das Ergebnis: Spitzenleistung in der Luft und am Boden, Lacheinlagen der besten Clowns der Welt und Starker Applaus am laufenden Band.

Stéphanie hatte in einem Interview mit der Regionalzeitung "Nice Matin" einen ganz besonderen Abend mit vielen Überraschungen versprochen. Darunter auch eine für sie. Am Ende des mehr als fünfstündigen Festprogramms überreichte Albert seiner Schwester einen Goldenen Clown. Die einzige Trophäe, die er heute Abend vergebe, gehe an die Schirmherrin des Festivals, sagte der Fürst. Stéphanie brach vor Rührung in Tränen aus und das Publikum rief ihren Namen. Seit dem Tod von Fürst Rainier im April 2005 steht sie an der Spitze des Festivals, das als das bedeutendste weltweit gilt.

Die bewegende Szene dauerte minutenlang an. Stéphanie, die gegen ihre Tränen ankämpfte, Albert und Caroline, die ihre Schwester in den Arm nahmen, und 170 Artisten aus aller Welt, die die Prinzessin aus der Fürstenloge in die Manege holten.

Besonders strahlend wirkte Caroline. In einer grünen, mit Pailletten verzierten Jacke glänzte sie neben Albert im klassischen Kostüm. Stéphanie trug ein schwarzes Outfit mit goldgestreifter Smokingjacke und fiel vor allem durch einen neuen Haarlook auf. Statt schulterlang wieder kurz und durchgestuft.

Das Festival, das dieses Jahr vom 14. bis zum 24. Januar dauert, wurde 1974 von Fürst Rainier gegründet. Nur zwei Mal fiel das Ereignis bisher aus: 1982 nach dem tödlichen Unfall von Rainiers Frau, Prinzessin Gracia Patricia, und 1991 wegen der Attentatsgefahr während des Golfkriegs.

dpa

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