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Kultur Zum Heulen schön
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23:42 26.02.2018
Der Film „Sichtbar und unsichtbar“ von Kamila Andini (Szenenfoto) Quelle: PB
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Berlin

Tantra und Tantri sind Zwillinge, die auf der indonesischen Insel Bali leben. Tantra, der Junge, stiehlt Eier als Opfergaben vom Feld, er isst das Eigelb, Tantri das Weiße. Sie ergänzen sich, hängen voneinander ab, ein Leben allein ist nicht vorgesehen. Doch der Junge erkrankt schwer, vermutlich an einem Hirntumor.

Szenenfoto aus „Sichtbar und unsichtbar“. Quelle: PB

Film aus dem Kindergenre

Der Film Sekala Niskala („Sichtbar und unsichtbar“) von Kamila Andini läuft in der Kinderfilm-Sektion Generatation Kplus, wendet sich aber an alle Altersgruppen. Wer schon mal um einen ihm lieben Menschen getrauert hat, kommt aus diesem Film nicht raus ohne zu heulen. Magische Bilder vom Vollmond, vor den sich Wolken schieben, und rituelle Tanzszenen erzählen, wofür Worte keine Sprache sind. Die Zwillinge duellieren sich in Kostümen und Bemalungen. Andere Kinder rollen wie vom Leben abgestoßen über den Boden, die Choreographie ist so präzise, einfallsreich, berührend, dass nicht der Hauch von Esoterik und Kitsch entsteht. Die Geschichte ist universell, sie beschreibt die Unfähigkeit, loslassen zu können und den Schmerz des Abschieds. Das einzige Problem des Films: Er ist so einzigartig, dass sein Zauber eigentlich nicht beschreibbar ist, man muss ihn gesehen haben!

„Sekala Niskala“ läuft am Freitag um 10 Uhr im Haus der Kulturen der Welt.

Von Maurice Wojach

Der österreichische Coming-of-Age-Film „L’ Animale“ sprengt die Grenzen des Genres. Es geht um eine junge Frau, die sich den Erwartungen von Eltern und Freunden widersetzt, aber auch um die Suche ältere Menschen nach Identität, wozu auch die Sexualität gehört. Ein Film, der bei allem Realismus auch magisch, lustig und einfallsreich ist.

26.02.2018

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11.03.2018
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