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Medien Teure Kerzen und glutenfreie Kokos-Chips: Die Deals bei „Die Höhle der Löwen“
Nachrichten Medien Teure Kerzen und glutenfreie Kokos-Chips: Die Deals bei „Die Höhle der Löwen“
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14:34 10.10.2018
Charmanter Auftritt: Von „Design Bubbles“-Gründerin Katharina Baumann sind alle „Löwen“ begeistert. Quelle: MG RTL D / Bernd-Michael Maurer
Köln

In der Show „Die Höhle der Löwen“ kämpfen Gründer um Gelder von den Unternehmern Ralf Dümmel, Judith Williams, Georg Kofler, Dagmar Wöhrl, Frank Thelen und Carsten Maschmeyer, um ihr Start-Up ausbauen und ihr Produkt besser am Markt platzieren zu können. In der sechsten Folge des Vox-Formats ist am Dienstagabend von Nachhaltigkeit bis prickelndes Luxus-Erlebnis alles drin.

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Maschmeyer macht bisher größten Einzeldeal – und fetzt sich mit Thelen

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Das sind die spannendsten Gründer der letzten Staffeln

„Eatapple“ aus Stuttgart

Sie wollen dem Plastikmüll den Kampf ansagen: Der Europa- und Weltmeister im Gewichtheben Konstantin Neumann präsentiert den „Löwen“ mit seinen Kollegen Philipp Silbernagel und Danilo Jovicic den essbaren ökologischen Strohhalm „Eatapple”, ein Trinkhalm auf Fruchtbasis.

Das Angebot: 200.000 Euro für acht Prozent der Firmenanteile. „Gute Haptik, funktioniert“, sagt Frank Thelen beim Test. „Der schmeckt gruselig“, kommentiert Carsten Maschmeyer, lobt aber die Idee, Plastikmüll verhindern zu wollen. Trotzdem: Kein Deal mit den „Löwen“.

„Trockenfix“ aus Hamburg

Bettwäsche wird überall gewaschen – doch wie wird sie schnell ohne Trockner trocken? Auf den Wäscheständer passt das Laken kaum oder hängt im Dreck. Abhilfe will Andreas Plath schaffen und präsentiert den „Löwen“ seinen „Trockenfix“, die spiralförmige Hängekonstruktion soll die Wäsche stromlos, platzsparend und faltenfrei in einem Drittel der üblichen Zeit trocknen. Das Angebot: 150.000 Euro für 20 Prozent.

Thelen gibt zu „keine Ahnung vom Haushalt zu haben“ und ist raus. Maschmeyer merkt an, dass es in der Wohnung am Waschtag dann ja aussehe wie im Lampenladen. Georg Kofler träumt schon vom selbst vorgeführten Tutorial in den sozialen Netzwerken – und macht ein Gegenangebot. Ralf Dümmel steigt ein. Der Deal: 200.000 Euro für 49 Prozent. Plath schlägt zu – bei Dümmel. Beide Hamburger Jungs eben.

„Design Bubbles“ aus München

„Der kleine Luxus für Zuhause“, so preist Katharina Baumann ihr Produkt den „Löwen“ an. Für ihre Kerze „Design Bubbles“ werden leere Champagnerflaschen professionell geschnitten, poliert und mit einem Bio-Sojawachs befüllt. Das Angebot: 200.000 Euro für 15 Prozent. Die „Löwinnen“ Judith Williams und Dagmar Wöhrl fühlen sich sofort von Champagner und Kerze angesprochen.

Der Preis in Höhe von 79 Euro für eine Kerzen (mit Metalletikett) lässt die Investoren aber pfeifen. „Wer kauft das?“, fragt Thelen. Die Nachfrage sei groß, sagt die Gründerin und überzeugt Wöhrl. Der Deal: 200.000 Euro für 25 Prozent. Baumann nimmt an und Wöhrl freut sich „über diesen Familienzuwachs“.

Nach der Aufzeichnung ist der Deal geplatzt, teilt die ehemalige BWL-Studentin im Interview mit der Gründerszene mit. Doch Wöhrl und die Gründerin sollen sich „für eine andere Art der Zusammenarbeit entschieden haben“.

„Pook“ aus Berlin

Sie produziert Chips in Thailand und vertreibt sie in Deutschland: Kanokporn Holtsch, ihr Spitzname ist Pook, stellt den „Löwen“ ihre veganen und glutenfreien „Pook Coconut-Chips“, ohne Fett geröstete Kokosnussstreifen, vor. Das Angebot: 200.000 Euro für zehn Prozent.

Maschmeyer drückt die „Daumen, dass ganz viel gepookt wird“ – verträgt aber keine Kokosnuss und ist raus. Trotzdem:

Ein Angebot kommt von KoflerWöhrl will mitmischen, wird aber von Kofler abgelehnt: 300.000 Euro für 26 Prozent. Koflers Trick: Sein Angebot gilt nur in den nächsten 60 Sekunden. Pook pokert – und bekommt von Dümmel, Thelen und Wöhrl das Angebot: 200.000 Euro für 20 Prozent. Pook pokert wieder, will mit einer Umsatzbeteiligung bei den Prozenten tricksen. Thelen ist raus. Deal für Dümmel.

„Yogaboard“ aus Würzburg

„Yoga meets Surfing“, so das Motto von Patrick Walter und Dominic Strobel. Ihr „Yogaboard” ist ein körpergroßes Balance-Board aus Holz, das durch die geschwungene Unterseite den Gleichgewichtssinn stärken und die Tiefenmuskulatur aktivieren soll. So wie beim Matten-Yoga – nur eben mit Surf-Feeling.

Das Angebot: 275.000 Euro für zehn Prozent. Ein paar „Löwen“ trauen sich aufs Brett. Maschmeyer: „Ich bin froh, wenn ich Liegestütze kann“. Thelen testet auch – „ist nicht spaßig“. Die Firmenbewertung ist zu hoch, der Markt zu klein. Kein Deal. Manch ein Twitter-User hat es schon vorher gespürt:

„CurveSYS“ aus Kranzberg bei München

Ein Schicksalsschlag brachte diesen Gründer auf die Start-Up-Idee: Denis Güzelocaks Vater hatte vor einigen Jahren als Beifahrer einen schweren Autounfall. Ein Sekundenschlaf am Steuer war schuld. Güzelocak entwickelte eine Sensorik, die erkennt, ob der Fahrer die Hände am Lenkrad hat und Alarm schlägt, sobald die Hände abrutschen – wie es zum Beispiel bei einem Sekundenschlaf oder einem Herzinfarkt der Fall wäre. „CurveSYS“ wird dafür in das Steuerelement eingebaut. Das Angebot: 300.000 Euro für zehn Prozent.

Thelen ist die Technik nicht ganz klar. Ein Frage-Antwort-Spiel entspannt sich. „Nicht praktikabel“, sagt Thelen. Dümmel erzählt von seinem Sekundenschlaf-Unfall. Mit 200 km/h ist er auf der Autobahn gegen einen Schwertransporter gefahren – und kam mit einem gebrochenen Bein davon. Dümmel ist deswegen „für das Thema“, aber nicht für einen Deal. Maschmeyer: „Gute Idee, aber schlechte Präsentation.“ Er spricht das aus, was der Zuschauer denkt: „Ich glaube, dass Sie nicht ganz leicht im Tagesgeschäft sind“ – und meint Güzelocaks etwas selbstgefällig wirkendes Auftreten. Maschmeyers Angebot: 300.000 Euro für 25,1 Prozent – und pocht dabei auf die Nachkommastelle: „Falls wir uns mal richtig fetzen, dass Sie mir zuhören.“ Deal! Maschmeyer: „Da kriegen wir jetzt die Kurve!“

Von Amina Linke / RND

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