Volltextsuche über das Angebot:

8 ° / 7 ° Regenschauer

Navigation:
ARD-„Mittagsmagazin“ wechselt zum RBB

Sendung wird künftig in Berlin aufgezeichnet ARD-„Mittagsmagazin“ wechselt zum RBB

Das ARD-„Mittagsmagazin“ kommt künftig aus Berlin: Der RBB schnappt dem BR nach MAZ-Informationen die Zuständigkeit für die werktägliche Sendung weg. Auch das ZDF erwägt, das „Mittagsmagazin“ nach Berlin zu verlagern.

Berlin 52.520007 13.404954
Google Map of 52.520007,13.404954
Berlin Mehr Infos
Nächster Artikel
Thomas Gottschalk feiert TV-Comeback

Ab dem 1. Januar 2018 ist der RBB zuständig für das „ARD-Mittagsmagazin“.
 

Quelle: rbb / dpa

Berlin. Der Starttermin des „Mittagsmagazins“ war symbolträchtig. Es war der 2. Oktober 1989, wenige Wochen vor dem Fall der Mauer. Die Berichterstattung aus Berlin nahm in der einstündigen, werktäglich um 13 Uhr ausgestrahlten Sendung schon damals breiten Raum ein, neben Kultur, Wirtschaft, Service und Wetter. Gesendet wird das „Mittagsmagazin“ jedoch bis heute aus Mainz oder München, je nachdem, wer im wöchentlichen Wechsel am Zuge ist: das ZDF oder – im Auftrag der ARD – der Bayerische Rundfunk (BR) mit Moderatorin Hansi Fischer.

Das dürfte sich bald ändern. Vom 1. Januar 2018 an wird der BR nach Informationen des RedaktionsNetzwerks Deutschland, zu dem auch die MAZ gehört, seine Zuständigkeit für das ARD-„Mittagsmagazin“ verlieren. Den Zuschlag bekommt stattdessen der RBB. Dort gilt es nun, ein passendes Studio zu finden, die Redaktions-, Moderations- und die Ausstattungsfragen zu klären. Zu finanzieren ist die Sendung aus dem bestehenden Etat, bei dem Intendantin Patricia Schlesinger zuletzt durch Umschichten und Streichen Mittel freigeschaufelt hat.

Parallel überlegt auch das ZDF, das „Mittagsmagazin“ nach Berlin zu verlagern, zur Redaktion des „Morgenmagazins“.

Für den RBB bedeutet der Zugewinn, im Ersten Programm sichtbarer zu werden. Bisher beschränkten sich die Zulieferungen aus der Hauptstadtregion auf wenig mehr als zwei „Tatorte“, den „Polizeiruf 110“, „Kontraste“ und Satire mit Dieter Nuhr. Mit dem „Mittagsmagazin“ kommt der RBB seiner Verpflichtung nach, mit einem Anteil von 7,1 Prozent (statt zuvor 6,6 Prozent) zum Ersten Programm der ARD beizutragen.

Von Ulrike Simon/RND

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Fernsehen
../dpa-InfoLine_rs-images/large/urn-newsml-dpa-com-20090101-161210-99-491616_large_4_3.jpg
Fotostrecke: Bayern nach Leipzig-Patzer wieder vorn

Sollte Rauchen im Auto verboten werden, wenn Kinder dabei sind?

DAX
Chart
DAX 11.236,50 +0,29%
TecDAX 1.756,50 +0,18%
EUR/USD 1,0562 ±0,00%

Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation

Aktien Tops & Flops

FMC 77,20 +3,47%
FRESENIUS... 69,87 +2,31%
BEIERSDORF 78,43 +1,86%
DT. BANK 17,32 -3,34%
THYSSENKRUPP 23,48 -2,44%
INFINEON 16,20 -1,12%

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Structured Solutio AF 170,60%
Crocodile Capital MF 121,61%
Stabilitas GOLD+RE AF 114,23%
Fidelity Funds Glo AF 100,02%
Morgan Stanley Inv AF 96,13%

mehr

Wechselkurse interaktiv

Weltkarte